
Kevin als das MoreCore-Nordlicht zu bezeichnen, würde wahrlich zu kurz greifen. Zwar ist der leidenschaftliche St.Pauli-Fan in Hamburg zuhause, hat aber unverkennbar sowohl rheinländische als auch italienische Wurzeln. Genau so vielfältig wie sein Stammbaum sind auch seine Aufgaben bei MoreCore. Teil des Headquarters, Feel Good Manager und Redakteur auf allen Ebenen. Wie man daneben noch Zeit für Langstreckenläufe und den Viersaiter in einer Pop Punk-Band findet, weiß wohl nur Kevin selbst. Aber egal, was er macht: Er macht es gut und mit ganz viel Herzblut.
Nach all den Entwicklungen der vergangenen Monate hätte ich definitiv nicht mehr damit gerechnet, 2020 noch ein Konzert besuchen zu können. Demnach war die Vorfreude riesig, als feststand, dass die sympathischen Schotten von Cold Years am 15. September 2020 eine der wenigen Shows im Zuge des Schrödinger Open Airs in Hamburg spielen werden.
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Hamburg zeigte sich von seiner besten Seite. Bei angenehm sommerlichen Temperaturen wirkte die charmante Bühne auf dem Außenbereich des Schrödinger-Cafés geradezu idyllisch.
Sämtliche Sicherheitsmaßnahmen wurden selbstverständlich eingehalten. So mussten sich die Gäste vor dem Eintritt online registrieren, bekamen einen Platz an den Gruppentischen zugewiesen und auf dem Weg dorthin herrschte eine strikte Maskenpflicht, der an diesem Abend jeder der rund 200 Besucher nachkam.
Joe Astray
Den Support an diesem Abend bildete der Hamburger Singer-Songwriter Joe Astray. Von Beginn an war spürbar, dass eine unglaubliche Freude im Publikum herrschte. Endlich wieder Live-Musik, endlich wieder Open Air!
Dies machte sich zum einen an dem Strahlen auf den Gesichtern bemerkbar, die gleich ab den ersten Gitarrenklängen aufmerksam zuhörten (zumindest im vorderen Teil der Venue), zum anderen waren nahezu alle Plätze bereits bei Astrays Einstimmung auf den Abend belegt.
