
Rodney ist unser wandelndes Musiklexikon. Als Drummer in seinen eigenen Bands sowie aushilfsweise dort, wo gerade Not am Manne ist, hat er zudem ein ausgeprägtes rhythmisches Verständnis. Apropos Rhythmus: Es ist uns schier unbegreiflich, wie er seine Tätigkeiten als Musiker, Booker, Redakteur und Photograph für drei Magazine, freier Journalist, Masterstudent, Food-Blogger, Wein-Connaisseur, Bowle-Barista, Freund und Liebhaber in seinem Tagesablauf untergebracht bekommt. Apropos Wein: Ein Best-of Rodneys wochenendlicher Sprachnachrichten ist zwar nicht geplant, aber auch nicht unwahrscheinlich.
Als wir uns letzte Woche mit Nergal unterhielten, versprach er uns mit „In Absentia Dei“ eine feurige Show, wie sie die Welt des Heavy Metal noch nie gesehen hat. Am Samstag, den 5. September war es für Behemoth soweit, das unter Beweis zu stellen. Und wenn abbrennende Kreuze, die auf dem Kopf stehen schon zu viel für euch sind, dann habt ihr jetzt noch die Chance auf Verzicht…
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Imperial Triumphant
Bevor Behemoth die Apsis der leerstehenden Kirche jedoch betreten ist es Zeit für das Happening um Imperial Triumphant. Die Band aus New York City versteht sich wohl eher als Kunstprojekt und Auslebung des NYC Avantgardismus – denn das was hier geboten wird, ist vor allem eines: unkonventionell. Rhythmisch vertrackt, technisch anspruchsvoll und mit jeder Menge NYC Jazz im Blut agieren Imperial Triumphant in ihrem eindrucksvollen Image. Dazu gesellt sich hin und wieder eine Trompete, die fast schon gegen die anderen Instrumente anzuspielen scheint, im Kern aber genau dort verwurzelt ist, wo Imperial Triumphant musikalisch agieren.
