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Cory Marks: „Ich bin Country und ich bin Rock, aber auch ein bisschen Metal“
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Interview

Cory Marks: „Ich bin Country und ich bin Rock, aber auch ein bisschen Metal“

Der Musiker im Interview zu seinem neuen Album.

Jonas Happel/22. Dez. 2024· Aktualisiert 2. April/4 Min.Foto: Kurtis Norris / Offizielles Pressebild
J

Jonas ist einer der Heads von MoreCore und kümmert sich hauptsächlich um die Pressearbeit, Zahlen, diverse Projekte sowie die Kommunikation mit Partnern, Labels und Bands. In seiner Freizeit vertritt er in Perfektion die kölsche Lebensart, die er nach über zehn Jahren in der Rheinmetropole nun auch im Münsterland auslebt. Dazu gehört auch, für jeden im Team ein offenes Ohr zu haben! Zudem ist er auf vielen Konzerten und Festivals anzutreffen, schwingt super gerne mal den Kochlöffel und schreibt nebenher Musik für Kinder. Beruflich arbeitet Jonas als Lehrer für Sonderpädagogik an zwei inklusiven Grundschulen in Bocholt.


Country Musik ist auf dem Vormarsch, und das nicht nur durch Cory Marks. Längst haben auch viele andere Künstler:innen aus dem Genre erkannt, dass Collabs mit verschiedenen Acts den Blick auf diese, vor allem in den Staaten tief verwurzelte, Musikart neu definieren.

Cory Marks: Country nimmt mehr Einzug in unsere Szene

Aufmerksame MoreCore-Leser:innen werden die verschiedenen Features der letzten Monate durchaus verfolgt haben. Hier kooperierten nämlich Genregrößen wie Nate Smith mit Avril Lavigne (wir berichteten), oder Underoath, Bilmuri und Taylor Acorn mit Mitchell Tenpenny. Alles gelungene, zum Teil neu interpretierte Singles, die zeigen, wie nah sich die Genres musikalisch sind und wie vielfältig die Duette sein können.

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Auch Cory Marks versteckt sich auf seiner neuen Platte „Sorry For Nothing“ nicht vor Features mit anderen Artists, bleibt aber sich und seiner Linie treu. Denn im Gegensatz zu vielen anderen verfolgt Marks einen etwas anderen Ansatz.

„Ich bin Country und ich bin Rock, aber auch ein bisschen Metal.“

Wenn man seine Musik hört, wird man einen kleinen Eric Church hören, gemischt mit Ozzy und Merle Haggard. Vielleicht findet man sogar etwas Pantera oder Bryan Adams. Ihr seht schon, die Bandbreite ist groß und genau das will Cory auch verfolgen. Sich abheben von der Country-Masse, ein Hauch frische Luft sein, die hoffentlich jeder zum größten Teil lieben wird, auch wenn man Rock-, Country- oder Metal-Fan ist. Nach Marks am Ende Musik, die „Outside the Box“ läuft, in einer Welt, in der Country-Musik seit 10 Jahren mehr oder weniger gefangen zu sein scheint. „Es gibt eine Menge großartiger Country-Musik da draußen, die wir deswegen nicht im Mainstream hören können“, so Marks.

In seinen Songs schreibt Cory normalerweise über persönliche Erfahrungen, die er selbst oder jemand, der ihm nahe steht, gemacht hat. „Es ist das Leben und alles, was damit einhergeht. Das sind die Höhen und Tiefen, und wir alle erleben das irgendwann in unserem Leben auf die eine oder andere Weise, so dass jeder sich auf seine Weise durch die Musik identifizieren kann. Ich denke, ich schreibe und singe direkt aus dem Herzen und versuche, auf meine eigene Weise so real und nachvollziehbar wie möglich zu sein.“

Country-Musik hat etwas an Identität verloren

Marks ist sich durchaus bewusst, dass durch die ganzen Collabs der vergangenen Jahre die Identität des Country etwas in den Hintergrund rückt, immerhin passt man sich dadurch sämtlichen Möglichkeiten von Musik an. Andersrum sieht er aber auch den großen Erfolg, den eine solche Zusammenarbeit mit sich bringt und nennt als Beispiel seine Single „Outlaws & Outsiders“, an der Artists wie Travis Tritt, Ivan Moody oder Mick Mars beteiligt sind. Country ist und bleibt die Musik der USA, denn seine Ursprünge gehen über 100 Jahre zurück. „Das ist das, was die Menschen sind und deswegen ist die Identifikation mit der Musik hierzulande so groß.“

Und was hört ein Country-Sänger nun privat? „Ich höre Musik, die mich etwas fühlen lässt und bei der ich nostalgisch, traurig, im Partymodus oder einfach nur glücklich sein kann. Es kann alles sein, von Def Leppard, Rush, Bryan Adams, Pantera bis Merle Haggard, Eric Church, Brad Paisley oder Jimmy Rodgers.“

Vom Fliegen zur deutschen Vergangenheit

Ansässig ist Cory in Ontario und verbringt am liebsten Zeit mit seiner Familie und Freunden. Nebenbei hat er allerdings eine absolute Vorliebe fürs Fliegen und mietet sich sogar Flugzeuge, wenn er mal nicht im Studio oder auf Tour ist. Umso besser, denn der Weg nach Deutschland ist bekanntlich etwas weiter und Cory besitzt sogar eine deutsche Vergangenheit. Perfekt also, dass er diese Kontakte im neuen Jahr wieder besser pflegen kann, denn dann geht es endlich auf Tour hierzulande.

Hier die Tourdates für euch in der Übersicht:

07.03.2025 – Berlin, C2C

08.03.2025 – Berlin, C2C

10.03.2025 – Hamburg, Kaiserkeller (Headliner-Show)

11.03.2025 – Köln, Kantine (Headliner-Show)

Tickets zu den Shows bekommt ihr über diesen Verweis!

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Überzeugt, obwohl Country nicht in deinem Hauptfokus liegt? Dann schnell die Tracklist des aktuellen Album „Sorry For Nothing“ gecheckt und in die Platte gehört. Wir sehen uns im März auf Tour!

1. (Make My) Country Rock feat. Sully Erna (Godsmack), Travis Tritt & Mick Mars

2. Guilty feat. Daniel Laskiewicz (Bad Wolves)

3. Whiskey For Sale

4. Sorry For Nothing

5. Drunk When I’m High

6. 17

7. Fast As I Can

8. Tough To Be Strong

9. A Lot Like Me

10. 1949

11. Lit Up

12. Late Night Of Drinking Again

13. Learn To Fly (Bonus)

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Foto: Kurtis Norris / Offizielles Pressebild

#Cory Marks

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