Trivium Matt Heafy Britney Spears

Live bei: TRIVIUM, OBITUARY und BURY TOMORROW in Dortmund!



TRIVIUM gehören zu den Bands, die es mit ihrem Sound geschafft haben, sich sowohl in einem eher Metal-affinen als auch Core-affinen Publikum zu etablieren.

Aber das ist auch kein Wunder, denn Matt Heafy & Co. haben es schon sehr früh geschafft, einen frischen und eigenen Sound auf Platte und eben auch live zu präsentieren. Dass die Show im Dortmunder FZW stattfindet war schonmal ein Pluspunkt, da die Halle insbesondere beim Sound als eine der besten Konzerthallen in Deutschland gilt.

Neben den Jungs von BURY TOMORROW kamen auch noch die Death/Trash-Metaller OBITUARY als zusätzlicher Support für die Show in Dortmund dazu. Es war sehr gut gefüllt, aber scheinbar noch nicht ausverkauft.



Dass BURY TOMORROW wissen, wie man das Publikum aufheizt und in Bewegung bringt, haben Sie auf zahlreichen Shows bereits bewiesen. Ich kann mich noch gut an ihre letzte ausverkaufte Show im kleineren Raum des FZWs erinnern, wo das Publikum ab der ersten Minute alles gegeben hat.

An diesem Abend war es anders und spätestens bei der Frage wieviele Leute schonmal bei einer BURY TOMORROW-Show gewesen sind, gab es dafür auch die Erklärung. Es waren vielleicht 50 Hände.

Also mussten sich die Briten noch mehr ins Zeug legen um das Publikum von sich zu überzeugen, was sie trotz der kurzen Setlist geschafft haben. Witzig zu erwähnen war der Aufruf zur Wall Of Death, der am Ende der Steigerung in kompletter Stille resultiert ist.


Fotos im Auftrag von MoreCore.de: Karoline Schäfer (Cat Eye Photography)

Mit verschmitztem Lachen hat Dani dann klargestellt, dass er entscheidet, wann eskaliert wird. Dies hat bestimmt nicht jedem aus dem vorwiegend älteren Publikum gefallen, aber war an sich schon mehr als nur ein solider Auftakt.

Im späterem Verlauf der Promo wurden auch OBITUARY als weiterer Support für die Show angekündigt und sorgten zumindest bei mir für die Frage, wie das vom Publikum aufgenommen wird.



Und tatsächlich hat es sich bei OBITUARY im Vergleich zu BURY TOMORROW deutlich geleert im Publikum, was die Truppe aus Florida aber nicht davon abgehalten hat, den Rest der Zuschauer mit einem Gitarren- und Schlagzeug-Gewitter zu befeuern.


Fotos im Auftrag von MoreCore.de: Karoline Schäfer (Cat Eye Photography)

Und so war es dann auch Zeit für TRIVIUM. Mit 14 Songs und einer Spieldauer von rund 1 1/2 Stunden haben die Vier mehr als abgeliefert. So ist Matt Heafy auch live ein unglaublich guter Sänger, der auch an dem Abend mit Ausnahme eines kleinen „Düsseldorf!“-Versprechers im Song abgeliefert hat. Aber auch der Rest der Band beherrscht seine Instrumente und so haben TRIVIUM tight und sauber in Kombination mit dem Sound der Halle eine ziemlich perfekte Show abgeliefert.

Bei der Songauswahl kann man sich als TRIVIUM-Fan wohl keinesfalls beschweren, auch wenn ich mir selbst noch „Pull Harder On The Strings Of Your Martyr“ gewünscht hätte, da dies der Song ist, mit dem ich die Band damals kennengelernt habe. Aber das ist eigentlich auch nur Meckern auf sehr hohem Niveau.

Setlist TRIVIUM:

Rain
Watch the World Burn
Strife
Down From the Sky
Until the World Goes Cold
The Sin and the Sentence
Built to Fall
A Gunshot to the Head of Trepidation
Kirisute Gomen
Silence in the Snow
Forsake Not the Dream
Dying in Your Arms
Throes of Perdition
Like Light to the Flies
In Waves




Fotos im Auftrag von MoreCore.de: Karoline Schäfer (Cat Eye Photography)

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