Live bei Dance Gavin Dance und Veil Of Maya in Köln!

Hallo Freunde, des guten Musikgeschmacks! Ich muss zugeben, dass ich mich auf diesen Abend schon Wochen vorher gefreut hatte, denn eine der Bands an diesem Abend wollte ich schon bei ihrem letzten Stop in der Rheinmetropole gesehen haben, hatte aber damals leider keine Zeit. Aber erstmal der Reihe nach!

Fotos im Auftrag von MoreCore.de: Julia Strücker (Kamerageil)
Was Rise Records da an Tourpackage zusammengepackt hatten, war für manchen sicherlich etwas überraschend, denn mit Thousand Below, Dance Gavin Dance und Veil Of Maya wurde einem durchaus ein krasser Genremix geboten. Mir gefällt eine solch musikalische Vielfalt durchaus, also ging es am entsprechenden Abend ins Luxor in Köln. Auf 20:00 Uhr angesetzt starteten allerdings bereits um 19:30 Uhr Thousand Below mit ihrem ca. 25-minütigen Set. Wirklich sehr schade für alle, die dann im Endeffekt zu spät zum Auftritt der  Jungs aus San Diego kamen, und das waren einige. Denn um die genannte Uhrzeit waren vielleicht gerade mal 70 Personen in der Venue angekommen. Wirklich schade für die Band, denn die hatte sich mit Sicherheit mehr Support gewünscht. Auf Platte mag ich die Jungs übrigens super gerne und kann euch die aktuelle Scheibe „“The Love You Let Too Close“ wirklich ans Herz legen, live konnten mich die Band jedoch nicht überzeugen. Das lag aber vor allem am wirklich schlecht abgemischten Sound. Vor allem Sänger James hatte dann zusätzlich noch arge Probleme mit seinen In-Ears, sodass die Töne dann wirklich häufig mal so gar nicht getroffen wurden. Wirklich schade, aber das sollte beim nächsten Konzert besser klappen! Ich gebe der Truppe aus den Staaten bei ihrem nächsten Besuch hierzulande aber auf jeden Fall nochmal eine Chance.

Fotos im Auftrag von MoreCore.de: Julia Strücker (Kamerageil)
Nach einer ca. 30-minütigen Umbaupause kamen dann endlich Dance Gavin Dance auf die Bühne und nun war das Luxor auch endlich rappelvoll. Auf die Jungs hatte ich mich besonders gefreut, schließlich war „Mothership“ für mich eines der Alben des Jahres 2016. Mit „Chucky vs. The Giant Tortoise“ begann dann das ca. einstündige Set der Herrschaften aus Sacramento. Was soll ich sagen? Ich war wirklich geflasht von dieser musikalischen Bandbreite und der wirklich guten Qualität, welche die Jungs da auf die Bühne brachten. Sänger Tilian traf wirklich jeden noch so hohen und schweren Ton sauber und Gitarrist Will flog mit seinen Fingern nur so über seine Gitarre. Vor allem für Musiker ist diese Band ein wahrer Ohren- und Augenschmaus. Ok, Dance Gavin Dance legen nicht besonders viel Wert auf eine ausgefeilte Bühnenperformance, dafür machen sie aber ihre Sache musikalisch perfekt. Und das ist mir dann doch dezent wichtiger, als irgendein Szene-Rotz, bei dem mir dann irgendein Musik-Brei entgegen wuppert. Die Setlist hatte es übrigens auch wirklich in sich und konnte mit Songs wie „Young Robot“, „We Own The Night“, „Man Of The Year“, „Inspire The Liars“ oder „On The Run“ aufwarten. Ok, für mich hätten die Jungs gerne auch „Chocolate Jackalope“ spielen können, aber vielleicht folgt das ja auf der nächsten Show. Da bin ich auf den Fall wieder dabei!

Fotos im Auftrag von MoreCore.de: Julia Strücker (Kamerageil)
Anschließend enterten Veil Of Maya die Bühne. Mit „Whistleblower“, „Nyu“ und „Leeloo“ starteten die Jungs aus Chicago ihr Set und hauten dem Publikum eine ordentliche Portion Djent-Deathcore um die Ohren. Ich muss zugeben, dass ich mit der Musik leider nicht allzu viel anfangen kann und das auch an diesem Abend merke. Und anscheinend war ich nicht allein, denn einige Leute verließen nach Dance Gavin Dance das Luxor. Aber gut, das sollte den Fans der Bands keinen Abbruch tun und es ging vor der Bühne nun auch mal etwas mehr zur Sache und auch der erste Stagedive durfte durch die Location schweben. Mit Songs wie „Overthrow“, „Unbreakable“, „Doublespeak“ oder „Lucy“ spielten sich Veil of Maya durch ihre Setlist, konnten bei mir, mit ihrem vor allem sehr technischen Sound, jedoch keine Herzen gewinnen. Zudem hing Sänger Lukas wirklich tonal so oft daneben, dass es zu späterer Stunde nicht mehr allzu viel Spaß machte, der Musik zu lauschen. Aber hey, für Fans der Bands soll das Spektakel vielleicht ja doch zufriedenstellend gewesen sein. Am Ende ist mein Eindruck ja dann auch nur einer von vielen… In diesem Sinne: Auf bald, ihr Lieben!

Foto im Auftrag von MoreCore.de: Julia Strücker (Kamerageil)

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