Suicide Silence

Eddie Hermida: Klargesang war auch bei Mitch Lucker ein Thema

Der Shitstorm im Vorfeld der Veröffentlichung des neuen Selftitled-Albums von SUICDE SILENCE am kommenden Freitag, dem 24. Februar ist so groß, dass wohl nicht einmal die örtliche Kläranlage damit zurecht kommen würde.

Allen voran deswegen, weil viele Fans der Gruppierung den neu eingeführten Klargesang vorwerfen und behaupten, dass dies unter Original-Frontmann Mitch Lucker nie passiert wäre. Glaubt man nun den Ausführungen von Eddie Hermida im Rahmen eines Interviews mit den Kollegen des Revolver Magazine, liegt man hier aber absolut falsch.

Demnach habe Lucker Hermida im Jahre 2011 bei der gemeinsamen Tour von SUICIDE SILENCE und ALL SHALL PERISH anvertraut, dass er bereits im Vorfeld des Releases von „The Black Crown“ Gesangsstunden genommen habe und die nächste Scheibe (die, wie wir wissen, durch Luckers Unfalltod am 01. November 2012 nie mit ihm verwirklicht wurde) wahrscheinlich Clean Vocals enthalten werde.

Hermida habe also gewusst, dass die Fans auch mit Mitch Lucker Klargesang erwartet habe, nur eben „nicht wieviel“. Grob geschätzt sind es beim neuen Release etwa 70% – ein Eindruck, der sich inklusive der Spoken Word-Passagen auch mit unserer Doppelkritik der Platte deckt.

“In All Shall Perish, I had already explored the various styles of my voice. That band was very melodic to begin with (…). On that tour, I had a conversation with Mitch about the future of deathcore and the future for Suicide Silence. And he said he had started taking [vocal] lessons on The Black Crown and that the next record they did would probably have some sort of clean vocals. So even when I first joined Suicide Silence, I knew this next record would have some. What I did not know, is how much.”

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