
Julia L. ist die zweite Julia im MoreCore-Bunde und ergänzt das Team gerne mit Rezensionen, News, Live-Berichten sowie kleineren und größeren Schreibarbeiten. Als Germanistin aus dem schönen Hessen ist sie ständig hin- und hergerissen zwischen “da ist ein grammatikalischer Fehler im Satz!” und “am liebste tät isch de ganze Tach nur hessisch babbele”. Tippt sie nicht gerade wie wild auf der Tastatur rum, um irgendetwas zu Papier zu bringen, findet man sie gerne mit ihrem Hund im Feld oder auf Shows und Konzerten im Rhein-Main-Gebiet. Für einige Bands fährt sie aber auch gerne mal nach NRW, Rheinland-Pfalz, Bayern oder Baden-Württemberg. Autofahren tut sie auch besonders gerne und hat dabei am liebsten gute Musik laufen. Leider will wegen der bei ihren Freunden verhassten “Schreimusik” kaum jemand mitfahren. Umso besser, denn dann hört niemand, wie schief sie mitsingt!
Knapp zwei Jahre ist es nun her, dass Volbeat ihr aktuelles Album „Rewind, Replay, Rebound“ auf den Markt gebracht haben. Die Mannen nutzten die Corona-Downtime nun allem Anschein nach sehr effektiv – denn sie haben den Nachfolger des aktuellen Werks fertiggestellt.
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Das neue Album von Volbeat ist im Kasten
Wie Drummer Jon Larsen in einem Interview mit dem brasilianischen Journalisten Igor Miranda wissen ließ, sei die neue Scheibe quasi bereit für die Welt. Wann genau sie erscheint, könnt er noch nicht verraten, doch man würde es online ja sowieso schnell herausfinden.
„The album is done; it’s ready. But I can’t reveal the release date yet. Of course, in modern times, you’ll find out online. But it’s all set, it’s ready to go, and I’m pretty sure it’s gonna blow your socks off.“
Jon Larsen wurde natürlich auch nach dem Sound des neuen Werks gefragt und ging hier ins Detail. Er bestätigte eine Aussage von Frontmann Michael Poulson, dass der Sound härter sei als zuvor, macht jedoch auch klar, dass uns der typische Volbeat-Sound mit einem klassischen Mix verschiedener Musikrichtungen erwarte.
Jon Larsen über den Sound der neuen LP
„Well, it’s definitely heavier — let me put it that way. I wouldn’t really call it more aggressive. It might be — I’m not really sure — but it’s definitely got some of the old vintage VOLBEAT heavy elements to it. There’s definitely some really heavy songs on it. Yeah, there might be a little bit of thrash on it as well — might be even a little venture into Swedish death metal perhaps. A little bit, yeah. Don’t get too scared, though.
But, yeah, I think it’s a very mixed album, because you’ve definitely got the more heavier sound. We still have the more happy, punkish, even maybe pop songs, if you wanna call it that. And there’s also, I think, a few surprises on there that will definitely make people go, ‚Okay, I didn’t see that coming.‘ But, yeah, I think it definitely has a mix of everything we’ve done up until now. And the vibe for the album, I think it sounds maybe more spontaneous this time, perhaps. And it definitely has a few nods and winks to our past. But, yeah, ‚heavy‘ is probably the right word for it.“
Das klingt doch alles mehr als vielversprechend und wir hoffen sehr, dass sich die Band mit der Veröffentlichung des neuen Longplayers nicht allzu lange Zeit lässt. Das ganze Interview mit dem Schlagzeuger könnt ihr euch nachfolgend anhören.
Volbeat meldeten sich zuletzt mit zwei neuen Singles zurück. Nach Aussagen von Jon Larsen werden diese auch auf dem neuen Album zu finden sein. Das bevorstehende Werk markiert den nunmehr achten Longplayer der Dänen.
Nächstes Jahr sind die Herrschaften (womöglich schon mit neuer Musik im Gepäck) bei einigen Festivals zugegen. Unter anderem stehen sie bei Rock am Ring und Rock im Park 2022 auf der Bühne.
Foto: Volbeat / YouTube: „Die To Live (Official Video) ft. Neil Fallon“


