Tool: Gitarrist Adam Jones spricht über das Konzept von „Fear Inoculum“
Es dreht sich alles um eine Zahl.
Julia L. ist die zweite Julia im MoreCore-Bunde und ergänzt das Team gerne mit Rezensionen, News, Live-Berichten sowie kleineren und größeren Schreibarbeiten. Als Germanistin aus dem schönen Hessen ist sie ständig hin- und hergerissen zwischen “da ist ein grammatikalischer Fehler im Satz!” und “am liebste tät isch de ganze Tach nur hessisch babbele”. Tippt sie nicht gerade wie wild auf der Tastatur rum, um irgendetwas zu Papier zu bringen, findet man sie gerne mit ihrem Hund im Feld oder auf Shows und Konzerten im Rhein-Main-Gebiet. Für einige Bands fährt sie aber auch gerne mal nach NRW, Rheinland-Pfalz, Bayern oder Baden-Württemberg. Autofahren tut sie auch besonders gerne und hat dabei am liebsten gute Musik laufen. Leider will wegen der bei ihren Freunden verhassten “Schreimusik” kaum jemand mitfahren. Umso besser, denn dann hört niemand, wie schief sie mitsingt!
Nicht mal mehr vier Wochen dauert es, dann erscheint nach 13 Jahren der Warterei endlich das neue Tool-Album „Fear Inoculum“. Die Band kündigte ihre neue LP vor einigen Tagen offiziell an.
Gitarrist Adam Jones sprach nun in einem Interview mit dem Magazin Guitar World über das Konzept des neuen Albums. Auch wenn die Ausgabe erst am 13. August erscheint, haben es einige Details des Interviews bereits an die Öffentlichkeit geschafft (via ThePRP).
Tool-Gitarrist über das Konzept des neuen Albums
Demnach erzählte Jones, dass die Laufzeit der neuen Platte rund 80 Minuten beträgt und sieben neue Tracks enthalten wird.
In Anlehnung an die sieben Songs, die auf dem Album zu finden sind, ließ Jones außerdem verlauten, dass er während den Arbeiten bemerkte, dass sich die Zahl Sieben durch das ganze Werk ziehe.
Er habe dann vorgeschlagen, das Album „Volume 7“ zu nennen. Frontmann Maynard James Keenan ließ ihn dann wissen, dass er selbst bereits die ganze Zeit ein Konzept rund um die Nummer Sieben im Kopf gehabt habe.
„I took a picture pointing to the number seven while we were recording, and a lot of the riffs Justin and I brought in were in seven. You don’t really go ‘I’m going to write a riff in seven!’ You just write a riff and you count it out and it turns out to be in seven. Without being too descriptive about the concept, the main thing is that the seven beat just kept coming up, and riffs in seven kept coming up. It was really weird! When we finished recording, I went to the guys and said ‘I think we should called the record Volume 7’ because a lot of the songs are in seven and there are seven tracks on the record. Then Maynard told me about a whole concept he had about the number seven. We were all like, ‘Oh My God! This is too weird!’ Then Alex Grey [Tool album artist] basically said the same thing and he has a concept that will reveal itself through video. So there are a lot of rhythms and polyrhythms where we explore 7/4 or 7/3, and there’s a riff we count in 21 — which we count as three rounds of seven. I wrote a four-minute lead over something counted in 21, which is crazy!“
Okay, klingt ein wenig gewöhnungsbedürftig, doch wir sind auf das Konzept sehr gespannt.
„Fear Inoculum“ erscheint am 30. August. Die Platte markiert das sechste Studioalbum von Tool. Zuletzt veröffentlichte die vierköpfige Kombo 2006 ihre LP „10,000 Days“.


