Julia L. ist die zweite Julia im MoreCore-Bunde und ergänzt das Team gerne mit Rezensionen, News, Live-Berichten sowie kleineren und größeren Schreibarbeiten. Als Germanistin aus dem schönen Hessen ist sie ständig hin- und hergerissen zwischen “da ist ein grammatikalischer Fehler im Satz!” und “am liebste tät isch de ganze Tach nur hessisch babbele”. Tippt sie nicht gerade wie wild auf der Tastatur rum, um irgendetwas zu Papier zu bringen, findet man sie gerne mit ihrem Hund im Feld oder auf Shows und Konzerten im Rhein-Main-Gebiet. Für einige Bands fährt sie aber auch gerne mal nach NRW, Rheinland-Pfalz, Bayern oder Baden-Württemberg. Autofahren tut sie auch besonders gerne und hat dabei am liebsten gute Musik laufen. Leider will wegen der bei ihren Freunden verhassten “Schreimusik” kaum jemand mitfahren. Umso besser, denn dann hört niemand, wie schief sie mitsingt!
Im Juli 2021 verstarb Joey Jordison, der ehemalige Schlagzeuger von Slipknot, im Alter von 46 Jahren. 2013 war die Maskenband ihr Gründungsmitglied raus, nachdem er bis dato an allen vier Studioalben beteiligt war und maßgeblich den Sound der Band beeinflusste. Wie TMZ berichtet, hat der Nachlassverwalter von Joey Jordison jetzt Klage gegen Slipknot erhoben, in der er die Band beschuldigt, von seinem Tod zu profitieren, nachdem sie den Schlagzeuger vor zehn Jahren „abrupt“ per E-Mail aus der Band geworfen hatte.
Nachlass von Joey Jordison verklagt Slipknot
In der Klage, die bereits im vergangenen Juni von Steamroller, LLC, dem Rechtsnachfolger von Jordison, eingereicht wurde, behauptet Jordisons Nachlass, dass die Maskenkombo es versäumt hat, „mindestens 22 Gegenstände“ zurückzugeben, die dem Schlagzeuger gehörten, nachdem sie „versprochen hatten, alle Sachen von Jordison zurückzugeben“ (via Blabbermouth).
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Darin beschuldigt Steamroller die Mitglieder Corey Taylor und Shawn „Clown“ Crahan und mit ihnen verbundene Unternehmen, „Musikinstrumente, Ausrüstung und Garderobe“, die Joey gehörten, nicht zurückgegeben zu haben. Steamroller behauptet außerdem, dass Slipknot diese Gegenstände „in ein reisendes Museum namens Knotfest aufgenommen und sich mit dem Profit von Jordisons treuer Fangemeinde die Taschen gefüllt haben“.
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Weiterhin heißt es in der Klageschrift, dass insbesondere Corey Taylor und „Clown“Joey Jordisons Tod als Marketingmasche für ihr aktuelles Album „The End, So Far“ genutzt hätten:
„Taylor widmete ‚The End, So Far‘ öffentlich Jordison und behauptete, dass sich die Erkenntnis von Jordisons Tod während der Produktion des Albums ‚eingeschlichen‘ habe. Taylor gab in einem Interview sogar zu, dass er und Crahan Jordison schlecht behandelt hatten und erklärte den Fans, dass sie ‚gehofft hatten, sich mit ihm versöhnen zu können, und es ist eines dieser Dinge, die dir sagen: Was immer du tun musst, tu es jetzt, denn du weißt nie, wann du jemanden verlieren wirst.'“
Darüber hinaus hätten die beiden Slipknot-Mitglieder diverse Male behauptet, dass sie der Familie von Joey Jordison ihr Beileid ausgesprochen hätten, was allerdings nicht der Wahrheit entspräche. Diese Aussage wird in der Klageschrift als „eklatante Lüge“ bezeichnet: „Es ist klar, dass Taylor und Crahan sich nicht wirklich um Jordison oder seine Familie kümmerten; es ging ihnen nur darum, die Werbetrommel zu rühren und die Verkaufszahlen des neuen Albums zu steigern.“
Slipknot stellten beim Gericht mit Unterstützung einiger Dokumente einen Antrag auf Klageabweisung.