Julia L. ist die zweite Julia im MoreCore-Bunde und ergänzt das Team gerne mit Rezensionen, News, Live-Berichten sowie kleineren und größeren Schreibarbeiten. Als Germanistin aus dem schönen Hessen ist sie ständig hin- und hergerissen zwischen “da ist ein grammatikalischer Fehler im Satz!” und “am liebste tät isch de ganze Tach nur hessisch babbele”. Tippt sie nicht gerade wie wild auf der Tastatur rum, um irgendetwas zu Papier zu bringen, findet man sie gerne mit ihrem Hund im Feld oder auf Shows und Konzerten im Rhein-Main-Gebiet. Für einige Bands fährt sie aber auch gerne mal nach NRW, Rheinland-Pfalz, Bayern oder Baden-Württemberg. Autofahren tut sie auch besonders gerne und hat dabei am liebsten gute Musik laufen. Leider will wegen der bei ihren Freunden verhassten “Schreimusik” kaum jemand mitfahren. Umso besser, denn dann hört niemand, wie schief sie mitsingt!
Slipknot haben mit ihren insgesamt sieben Studioalben ein ordentliches Repertoire an Stücken, die sie auf ihren Liveshows spielen können. Natürlich gibt es aber DIE Klassiker, die auch die Maskenkombo immer wieder rauskramen muss, um die Fans glücklich zu machen. Und einen dieser Gassenhauer wollte ausgerechnet Frontmann Corey Taylor einst auf ewig von der Setlist der Band verbannen.
Diesen Slipknot-Song wollte Corey Taylor nicht mehr spielen
Wie er in einem neuen Interview mit All Things Music wissen ließ, habe er ausgerechnet die Debüt-Single „Wait And Bleed“ eine Weile lang so sehr gehasst, dass er ihn nicht mehr spielen wollte. Auslöser dafür unter anderem eine Kritik für den Auftritt der Band beim Download Festival, bei dem sie das Stück nicht in der Setlist hatten. Die Konsequenz: Nur vier von fünf Sternen!
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Natürlich wollte Corey das nicht auf sich sitzen lassen und „Wait And Bleed“ vom Selftitled-Debüt der Maskenkombo verbannen.
„Ich gebe das hier zu Protokoll. Ich bin nicht derjenige, der sein Veto gegen diese Dinge einlegt. Ich habe ein Veto gegen einen Song für eine halbe Tournee eingelegt – du wirst lachen – ‚Wait And Bleed‘, weil ich es verdammt leid war, ihn zu spielen. Ich dachte mir: ‚Können wir den Song einmal nicht spielen?‘
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Hört euch diese Scheiße an. Wir bekamen eine [vier von fünf Sternen] Kritik für unseren Headliner-Auftritt beim Download, weil wir ‚Wait And Bleed‘ nicht gespielt haben. Ich dachte: ‚Willst du mich verarschen?‘ Ich war so sauer. Ich habe mir absichtlich gesagt: ‚Ich will diesen Song verdammt noch mal nie wieder spielen‘.“
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Lange habe er allerdings nicht durchgehalten, denn er habe eingesehen, dass die Fans den Track eben lieben. Und es sei okay, auch alte Sachen zu spielen. Und nun habe er „Wait And Bleed“ sogar in seinem Solo-Set. Eine Hassliebe eben.
„Und weißt du was? Ich bin das Arschloch. Er ist jetzt in meinem Solo-Set. Da hast du’s. Ich kann ihm nicht entkommen. Die Leute lieben diesen Song. Es ist kein schlechter Song. Er ist einfach nur alt, Mann. Und ich, wie jeder andere, der Musik macht, liebe die Tatsache, dass wir alte Sachen haben. Aber Mann, den habe ich verdammt noch mal [ewig] gespielt.“
Das ganze Interview mit Corey Taylor könnt ihr euch nachfolgend zu Gemüte führen:
Ob Slipknot „Wait And Bleed“ wohl bei ihren anstehenden Live-Terminen hierzulande spielen? Wir sind uns relativ sicher, dass es so sein wird. Neben einem Auftritt beim Download Germany stehen auch drei Headliner-Shows auf dem Plan.