
Rock Am Ring 2017: Schreibfehler lösten Terroralarm aus!
Am Freitagabend des diesjährigen ROCK AM RING -Festivals sorgte ein...
Jonas ist einer der Heads von MoreCore und kümmert sich hauptsächlich um die Pressearbeit, Zahlen, diverse Projekte sowie die Kommunikation mit Partnern, Labels und Bands. In seiner Freizeit vertritt er in Perfektion die kölsche Lebensart, die er nach zehn Jahren in der Rheinmetropole bestens adaptiert hat. Dazu gehört auch, für jeden im Team ein offenes Ohr zu haben! Zudem ist er auf vielen Konzerten und Festivals anzutreffen, schwingt super gerne mal den Kochlöffel und schreibt nebenher Musik für Kinder. Beruflich arbeitet Jonas als Lehrer für Sonderpädagogik an einer inklusiven Grundschule in Leverkusen.
Am Freitagabend des diesjährigen ROCK AM RING-Festivals sorgte ein Terroralarm für einen zwischenzeitlichen Abbruch des Festivals. Nun ist klar: Schreibfehler waren der Auslöser!
Laut dem Landeskriminalamt in Rheinland-Pfalz hätten die echten Namen der beiden Verdächtigen nicht mit denen auf der Liste des Veranstalters übereingestimmt. „Die Namen der Verdächtigen waren falsch geschrieben, wiesen aber eine phonetische (klangliche) Ähnlichkeit mit den realen Schreibweisen auf“, sagte der Präsident des rheinland-pfälzischen Landeskriminalamts (LKA), Johannes Kunz, der Mainzer „Allgemeinen Zeitung“. Die Namen der beiden Aufbauhelfer eines Frankfurter Subunternehmens passten demnach wegen der Schreibfehler nicht zu den Personalien der Veranstalter. Das rheinland-pfälzische Innenministerium bestätigte damals den Verdacht einer Verbindung zu hessischen Salafisten.

Foto im Auftrag von MoreCore.de: Karoline Schäfer (Cat Eye Photography)LKA-Chef Kunz äußerte sich nun folgendermaßen: „Die Lage war schon sehr ernst, denn wir konnten konkrete Tatvorbereitungen in Richtung eines Anschlages nicht ausschließen.“ Die Polizei habe zuvor nur die Mitarbeiter der eingesetzten Sicherheitsfirmen überprüft, auf freiwilliger Basis soll dies aber in Zukunft auch vor Großveranstaltungen bei Aufbauhelfern getan werden. Mit Blick auf die Schreibfehler forderte Kunz, „dass uns künftig frühzeitig Personaldokumente vorgelegt werden müssen“.


