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Foto: Nickelback / Offizielles Pressebild von BMG
Nickelback-Bassist Mike Kroeger spricht über seine Liebe zu Slipknot, Fear Factory und Sepultura
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Nickelback-Bassist Mike Kroeger spricht über seine Liebe zu Slipknot, Fear Factory und Sepultura

Hier seine Worte.

Christopher Link/11. April 2025· Aktualisiert 31. Mai/4 Min.
C

Christopher Link


Quote·#Mike Kroeger,#Nickelback
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Nickelback gehören zweifellos zu den wohl polarisierendsten Acts, die jemals unter dem Banner von Roadrunner Records Musik veröffentlicht haben. Trotz aller Kritik war es genau diese Band, die Anfang der 2000er für eine massive Neuausrichtung des Labels sorgte. Der kommerzielle Erfolg von „Silver Side Up“, das mehrfach Platin erhielt, öffnete Nickelback die Tür zur breiten Masse – und veränderte letztlich die Prioritäten bei Roadrunner.

Mit „The Long Road“ folgte ein weiteres Multiplatin-Album, bevor Nickelback mit dem 2005 erschienenen „All The Right Reasons“ endgültig zu einer der kommerziell erfolgreichsten Rockbands aufstiegen. Diese Entwicklung hatte allerdings auch ihren Preis: Während Nickelback und Slipknot in der Außendarstellung und Vermarktung eine immer dominantere Rolle einnahmen, fühlten sich andere Künstler im Roster zunehmend übergangen. Der einstige Ruf des Labels, ein Nährboden für innovative Metal-Underdogs zu sein, begann allmählich zu bröckeln.

Mike Kroeger (Nickelback) ist und war Fan von Slipknot, Sepultura und mehr

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Dabei hätte sich die Karriere von Nickelback womöglich auch ganz anders entwickeln können – mit deutlich härterem Einschlag. Zumindest wenn es nach Gründungsbassist Mike Kroeger gegangen wäre. Im „Meep Meep Podcast“ sprach er offen über seine Begeisterung für klassische Roadrunner-Veröffentlichungen aus der Nu-Metal-Ära (freundlicherweise transkribiert von ThePRP):

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„Das ‘Roots’-Album von Sepultura, dieser Song – ‘Roots Bloody Roots’ – oh mein Gott… Da will man einfach durch eine Wand rennen. Aber es wurde von Ross Robinson produziert, also hat es diesen typischen Robinson-Sound mit zwei sehr unterschiedlichen Rhythmusgitarren, die zusammen klingen wie verstärkter Beton. Und das Spiel und die Performances darauf sind einfach unglaublich.“

„Sepulturas ‘Beneath The Remains’ ist auch riesig für mich. Type O Negatives ‘Bloody Kisses’ ist verrückt. Und alle Slipknot-Alben. Alle. Ich liebe jedes einzelne davon. Ich erinnere mich, wie ich das erste Album als Promo bekam, mit einem Loch durch den Barcode. Und als ich ‘Eyeless’ zum ersten Mal hörte, dachte ich nur: ‘Was zur Hölle ist das? Ich muss mehr davon wissen.’ Sie wurden zu einer meiner absoluten Lieblingsbands. Ich feier das Zeug bis heute. Fear Factory waren auch riesig für mich.“

An diesem Punkt schlug Moderator Ryan Rainbro im Scherz vor, Nickelback solle doch einfach mit Ross Robinson zusammenarbeiten – immerhin ein Schlüsselfigur des Nü-Metal-Sounds und verantwortlich für legendäre Produktionen von Korn, Sepultura, Slipknot und vielen mehr. Eine Idee, die Mike Kroeger durchaus nachvollziehen konnte:

„Mann, es war nicht so, dass ich das nicht angesprochen hätte. Es kam nur nie über das Meeting hinaus. Aber der andere, mit dem ich wirklich, wirklich arbeiten wollte, war Terry Date. Und er hat leider abgelehnt, aus welchem Grund auch immer. Vielleicht mag er unsere Band nicht – ich weiß es nicht. Ich hab nie herausgefunden, warum. Es war einfach ein ‘Nein’. Aber ich liebe Ross Robinson und ich liebe Terry Date. Was Terry Date mit Pantera gemacht hat, war für mich historisch – ich würde es lieben, wenn unsere Alben auch nur ein bisschen so klingen würden.“

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Die Verbindung zwischen Nickelback und Pantera ging übrigens über bloße Bewunderung hinaus. So wirkte Dimebag Darrell Abbott bei einem Cover von Elton Johns „Saturday Night’s Alright (For Fighting)“ mit, und auch der später erschienene Track „Side Of A Bullet“ war eine musikalische Hommage an den verstorbenen Gitarristen. Dazu verriet Mike Kroeger eine persönliche Anekdote:

„Er war ein riesiger Fan. Ein wirklich großer Fan von meinem Bruder Chad. Beide – Dimebag und sein Bruder Vinnie Paul Abbott – waren große Fans. Und sie standen auch offen dazu. Ich bin mir sicher, einige Metal-Hardliner dachten sich: ‘Was? Nickelback? Warum redet ihr über die?’ Aber sie liebten es, und sie liebten uns.“

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„Und sie hatten generell keine Hemmungen bei ihrer Musikauswahl. Ich erinnere mich, wie wir mal nach einem Gig in Dallas zusammen in einer Limousine zur Clubhouse fuhren. Und Vinnie war völlig aus dem Häuschen – hätte er Rückwärtssaltos machen können, hätte er’s getan. Und zwar wegen Christina Aguilera. Er meinte: ‘Hört euch das an!’ und hat Aguilera voll aufgedreht. Ich dachte nur: Okay, wow. Was für eine Twilight-Zone-Episode. Da sitzt einer der einflussreichsten Metal-Schlagzeuger der Welt neben mir und spielt mir Christina Aguilera vor – auf dem Weg in einen Stripclub.“

Foto: Nickelback / Offizielles Pressebild von BMG


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