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Machine Gun Kelly: „Ich wollte auf keinen Fall das machen, was jeder andere macht“
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Interview

Machine Gun Kelly: „Ich wollte auf keinen Fall das machen, was jeder andere macht“

MGK über sein neues Album "Mainstream Sellout".

Melanie Bonk/26. Mär. 2022· Aktualisiert 2. April/4 Min.Foto: YouTube / "Machine Gun Kelly - maybe feat. Bring Me The Horizon (Official Music Video)"
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Melanie Bonk


Am Freitag wurde das neue Album „Mainstream Sellout“ von Machine Gun Kelly veröffentlicht. Unter anderem haben an dem Album Travis Barker (Blink-182), Oli Sykes (Bring Me The Horizon), WILLOW und einige andere mitgearbeitet. Herausgekommen ist dabei ein Pop-Punk-Album mit Grunge-Einflüssen.

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Selbst die Präsentation der Setlist war etwas, was vermutlich noch kein Musiker vor ihm gemacht hat: in Zusammenarbeit mit Dolce & Gabbana erarbeitete MGK insgesamt 16 Oberteile, auf welchen jeweils ein Songtitel zu sehen war. Nach und nach präsentierte uns der Sänger ein kunstvolles Shirt nach dem anderen. Was er aber selbst zu den Songs, dem Album und seiner Inspirationsquelle zu sagen hat, lest ihr in den nachstehenden Absätzen.

Zwischen Grunge und Pop-Punk

Vor rund eineinhalb Jahren veröffentlichte Colson Baker (so MGKs bürgerlicher Name) sein erstes Pop-Punk-Album „Tickets To My Downfall“. Er stieg damit in ein für ihn völlig neues Genre ein, denn zuvor gehörte er eher den Hip-Hop-, Pop-Rap- sowie Rap-Rock-Genres an und dennoch schaffte er es nahezu sofort auf Platz 1.

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„Mainstream Sellout“ ist der Nachfolger und das mittlerweile siebte Album des Texaners und schließt nahtlos an seinen Vorgänger an. Während des Schreibens des Albums verfiel MGK laut eigener Aussage in dieses typische „mMin letztes Album war gut, daher muss mein nächstes Album noch besser werden“-Schema und verlor dadurch den Kontakt zu vielen Leuten. Diese begründeten den Abstand damit, dass sie anfangs mit ihm noch viel Spaß hatten und nun eben nicht mehr, da zu viel Druck dahinter stand.

Die Namensänderung

Ursprünglich sollte das Album unter dem Titel „Born With Horns“ erscheinen. Das war so eine fixe Sache, dass MGK und Travis Barker sich gemeinsam den Albumtitel tättowieren haben lassen. Doch ein paar Wochen später kam dann ein sehr überraschendes Video von MGK in welchem er verkündete, dass er den Albumnamen zu „Mainstream Sellout“ geändert habe. Auf die Frage, warum denn der Titel so plötzlich geändert wurde, gab MGK eine sehr ausführliche Antwort:

„Zu Beginn bin ich vor dem ganzen Erfolg des Vorgängeralbums weggelaufen. Ich habe mich damit selbst sabotiert. Anfangs hat das Album durch und durch wie die Single „Papercuts“ und hatte absolut nichts mit „Tickets To My Downfall“ gemein. Es war einfach nicht mehr das was die Leute so mochten. Ich habe mich selbst sehr abgewertet.“

Es gibt aber neben der eigenen Gründe auch noch von anderen hervorgerufene Gründe, warum er sich für die Umbenennung entschied:

„Total viele Leute sagten „der Typ kann keine Pop-Punk-Musik machen“ und ähnliches. In meinen Anfangsjahren, als ich 2010-2012 auf der Warped Tour war und für rund 30 Personen gespielt habe, hat keiner solchen Mist gesagt. Jeder hat mich unterstützt wo es ging, niemand hatte ein Problem mit mir. Ich wollte einfach einen Albumtitel der zusammenfasst wie die Hater, die ihre Fakten nicht checken, über mich denken. Ich habe ihnen mit ganzen zwei Worten den Wind aus den Segeln genommen. Nun müssen sie etwas neues finden, wie sie mich nennen können. Ich sag euch was: gebt einfach nix darauf was andere sagen!“

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Machine Gun Kelly und seine Insprationsquelle

Die letzten beiden Tracks auf dem Album sind durch und durch inspiriert von seiner Beziehung zu Schauspielerin Meghan Fox. Im Refrain von „Sid & Nancy“ sind teilweise sogar Textpassagen aus Nachrichten enthalten, die ihm seine Verlobte geschrieben hat. Als er die Texte Freunden zeigte, haben die das eher als sehr krass eingestuft. Doch er erlebt laut eigener Aussage mit Fox eine weitaus intensivere Liebe, als er je für möglich gehalten hat.

„Als ich ihre Nachrichten gelesen habe, wusste ich, dass ihre Worte für die Ewigkeit bestimmt sind. Ich hatte also die Wahl zwischen neuen Tattoos oder einem Song – beides ist für immer. Ich habe mich dann für den Track entschieden.“

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Das Ende des Albums ist der Beginn der Beziehung

„Twin Flame“ ist der letzte Song auf dem Longplayer und war wohl ursprünglich ein Geburtstagsgeschenk für seine Verlobte. Der Track handelt sogar noch von vor der Beziehung, als sie erstmal angefangen haben, sich zu treffen und kennenzulernen.

„Ich hatte bei ihr dieses Gefühl von dem du weißt du erlebst es nur ein einziges Mal.“ Falls wir jemals diese Emotionen vergessen sollten, können wir uns einfach diesen Song anhören und uns daran erinnern.

Die Erinnerungen an Deutschland

„Ich verbinde so vieles mit Deutschland. Mein Vater, möge er in Frieden ruhen, kommt von dort. Auf einer deutschen Show hab ich mir den Arm und den Kiefer gebrochen und trotzdem den Auftritt durchgezogen. Das letzte Mal als ich Chester Bennington von Linkin Park traf, möge auch er in Frieden ruhen, das war ebenfalls in Deutschland.“

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Schon dieses Jahr wird Machine Gun Kelly neue Erinnerungen bei uns schaffen können, denn im Herbst geht’s bei uns auf die „Mainstream Sellout“-Tour. Wann und wo welcher Zwischenstop eingeplant ist, seht ihr hier.

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Bild: YouTube / „Machine Gun Kelly – maybe feat. Bring Me The Horizon (Official Music Video)“

#Machine Gun Kelly

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