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Foto: Kill Her First / Offizielles Pressebild
Kill Her First: Hört jetzt die komplette „Empty Hands“-EP exklusiv bei uns
MoreCore präsentiert

Kill Her First: Hört jetzt die komplette „Empty Hands“-EP exklusiv bei uns

Los geht's.

Kathrin Löffler/2. Dezember 2021· Aktualisiert 6. April/4 Min.
K

Kathrin ist ein Chamäleon des alternativen Musikgeschmacks, mit einem Faible für alles, was außergewöhnlich ist. Nichts bleibt vor ihr sicher – und erst recht kein Nischengenre. Da überrascht es wohl nicht, dass sie als Allrounder das MoreCore-Team tatkräftig unterstützt. Wenn sie nicht gerade voller Inbrunst an neuen Alben- und Live-Reviews schreibt, sitzt sie entweder in einem spannenden Bandinterview, um uns auf dem neusten Stand zu halten, oder verfasst informative MoreCore-Beiträge für die Website. Möchte man das Herz unserer Münsteranerin (jetzt Kölnerin) im Sturm erobern, dann am besten mit Sci-Fi-Lektüre aus den 60ern, Star Wars - kein Star Trek! - oder Lebkuchen.


MoreCore präsentiert·#Kill Her First
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Kill Her First haben erkannt, was der gitarrenlastigen Musikszene im In- und Ausland am Meisten fehlt – weibliche Musikerinnen. Seit ihrer Gründung im Jahr 2007 haben es sich die, in der damaligen Besetzung, vier Berlinerinnen also zur Aufgabe gemacht den Metalcore/Hardcore ordentlich durchzuschütteln.

Heute sind sie zu fünft unterwegs und legen mit ihr taufrische EP „Empty Hands“ nach.

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Neben ihrer ersten EP „Insidher“ aus dem Jahr 2008, veröffentlichte die Kombo 2010 ihr Debütalbum „Anatomy 101“. Sie spielten gemeinsam mit Blackout Problems eine Minitour in Österreich und standen u.a. als Support von Thursday, Anberlin und Kitty auf der Bühne.

Einen Durchbruch brachte ihre EP „Kill Her Sexismracismhomophobia First“, die ihnen einen Auftritt bei Circus Halligalli und infolgedessen einen Vertrag bei dem französischen Label KROD einheimste. Nach ihrer EP „Born To Be Strong“ aus dem Jahr 2016 gibt es nun endlich neue Musik der Band.

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Hört jetzt die neue EP „Empty Hands“ von Kill Her First exklusiv bei uns

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Ein erstes Häppchen der neuen Scheibe gab es bereits im letzten Jahr mit der Single „Borders“ au die Ohren. Die Geschichte hinter dem Song erläutert die Band so:

Borders ist – passenderweise – ein Rückblick auf eine beschissene Episode im Leben unserer Sängerin Gero: Aufbruch, Ungewissheit, Überwindung. Wir ziehen im Leben mal weitere, mal engere Kreise um unser Glück – und gleichzeitig ist es wichtig, dass wir uns nicht selbst aufgeben. Der Song entstand aus Sophies stakkatoartigem Riff im Opener, bevor es in die brutalen Strophen übergeht. Borders balanciert die Ehrlichkeit des Gesangs und kompromissloses Tempo mit der vielleicht gefühlvollsten Bridge, die wir je geschrieben haben.

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Einen weiteren Vorgeschmack präsentierte die Kombo vor einigen Wochen bereits mit ihrer Single „This Ain’t a Cherry-Picking Party“. Den Song kommentiert die Band wie folgt:

This Ain’t A Cherry-Picking Party ist wie ein kompromissloser Schlag ins Gesicht. Entstanden aus einem Lo-Fi-Wohnzimmer-Jam hat er sich zum bisher heaviesten Kill Her First Song entwickelt. Textlich geht es um das Ende einer düsteren Zeit – biografische Elemente und Symbolik stammen von Sängerin Gero. „There is no rose without thorns“ – „keine Rose ohne Dornen“ – nicht nur eine Anspielung auf unser Label KROD, sondern auch auf Licht und Schatten eines bewegten Lebens. Für uns war eine solide Rhythmussektion wichtig, die sich im Breakdown zur Dampfwalze steigert.

Wie der Track klingt, könnt ihr euch im nachfolgenden Musikvideo zu Gemüte führen.

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Die vollständige EP „Empty Hands“ steht ab morgen über die bekannten Streamingdienste zum Hören bereit.

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Doch auch die anderen zwei Songs der Platte haben es in sich. So berichtet die Kombo über ihren Track „All Wealth Is Fiction“:

All Wealth Is Fiction war lange ein Rohdiamant. David hielt den Song während mehrerer Monate von Solo-Proben im Pandemiewinter am Leben, als nichts sicher schien. Als wir wieder zusammen proben konnten, wurde der Track durch eine radikale Umstrukturierung und eine Vocal-Idee von Giulia zu dem Brecher, der er heute ist. Vielleicht zum ersten Mal schlagen wir hier eine Brücke zum Rock und probieren neue rhythmische Texturen aus.

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Last but not least ist „Dead Between The Lines“ auf der EP zu finden:

Dead Between The Lines entstand ziemlich schnell während einiger der ersten gemeinsamen Proben im zweiten Sommer der Pandemie. Als wäre die Struktur eine Anspielung auf Ritchie Blackmores April, besteht das Lied fast aus drei unterschiedlichen Songs. Der aggressive Anfang macht Platz für einen Flickenteppich aus Melodien und rhythmischen Überlagerungen. Obwohl wir zum ersten Mal in der Bandgeschichte deutsche Texte geschrieben haben, versteckt sich in den verletzlichen Lyrics am Ende der Titel der EP.

In den vergangenen Jahren ist bei Kill Her First einiges passiert und verschiedene Gründe führten zu Neubesetzungen an der Gitarre und am Schlagzeug. In der aktuellen Besetzung ist die Band zwar nicht mehr ausschließlich weiblich besetzt, dafür bleiben die Ladys in der Überzahl und haben sich lediglich am Schlagzeug männliche Unterstützung dazu geholt.

Foto: Kill Her First / Offizielles Pressebild


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