Mike ist der weitere Head von MoreCore und der kreative Kopf im Team. Vor lauter Ideen weiß er nicht immer genau, welche er uns als erstes präsentieren soll. Ein Luxusproblem, welches unsere Seite am Ende so vielschichtig macht. Ihr trefft Mike vorrangig hinter den Turntables unserer deutschlandweiten MoreCore-Parties, denn er ist der Typ, der euch mit den heißesten und neuesten Hits versorgt. Bei Musikwünschen am besten immer eine Maracujaschorle dabei haben, denn die liebt er!
Zudem ist Mike der Moderator unserer MoreCore TV Show, wo er euch mit den feinsten Interviews diverser Bands sowie News und Talks rund um das MoreCore-Universum versorgt. Kurzum: Mike ist unser Allrounder, den keiner missen mag!
I Prevail-Sänger Eric Vanlerberghe hat sich in einem Interview mit dem „Modern Wisdom“-Podcast kritisch über AI-generierte Musik geäußert. Der Fronten warnt vor den Auswirkungen künstlich erzeugter Songs auf die Musikindustrie und bezeichnet die Entwicklung als „etwas erschreckend“.
Vanlerberghe berichtet von AI-Bands auf Spotify mit bis zu 700.000 monatlichen Hörern. „Es geht nicht um die Angst, dass jemand sagt ‚Ich höre lieber diese AI-Band als eine echte Band'“, erklärt er.
Anzeige
„Es ist die Tatsache, dass diese Songs einfach in Playlists rutschen und sich dort ansammeln. Und wenn du dann durch deine Playlist gehst, fragst du dich: ‚Wer ist das? Wer ist das?‘ – und es gibt keine echten Musiker mehr.“
Sorge um Streaming-Einnahmen
Der Musiker äußert konkrete Bedenken über die wirtschaftliche Seite: „Artists bekommen Bruchteile von einem Cent pro Stream. Und diese Playlists, für die Bands hart kämpfen – wer sagt, dass die CEOs von Apple Music, Spotify oder Tidal nicht einfach ihre eigene Musik mit AI erstellen, sie in den Algorithmus einspeisen und in die Playlists packen? Wie sollen wir dagegen ankämpfen?“
Ein Freund von Vanlerberghe postete kürzlich eine Liste von AI-Bands auf Spotify, die entweder komplett durch Prompts erstellt wurden oder bei denen eine Person ChatGPT oder andere Tools nutzte, um alles zu generieren.
YouTube Video
Beim Abspielen werden Cookies gesetzt und Daten an YouTube übertragen.
Vanlerberghe sieht jedoch auch die Komplexität des Themas. Er vergleicht die Situation mit der Nutzung von Melodyne zur Pitch-Correction oder programmierten Drums:
„Bands haben das seit 20 Jahren gemacht. Du programmierst die Drums und manchmal klingen die programmierten Drums besser. Wo ist da die Grenze? Es ist gerade eine sehr verschwommene Linie.„
Der Unterschied liege in der menschlichen Erfahrung. Während frühere Generationen sich gegenseitig inspirierten und Einflüsse durch ihren eigenen Filter verarbeiteten, gehe es bei AI darum, einem Computer zu sagen: „Ich bin traurig. Schreib einen traurigen Song wie My Chemical Romance – und man wählt dann aus Optionen wie im Supermarkt.“
Neues Album „Violent Nature“ vor kurzem veröffentlicht
I Prevail veröffentlichten im September ihr aktuelles Album „Violent Nature„ über Fearless Records. Die Platte markiert einen Wendepunkt für die Band: Vanlerberghe übernimmt als einziger Lead-Sänger sowohl Clean- als auch Unclean-Vocals. Das komplette Album wurde von Bassist Jon Eberhard produziert und enthält zehn Tracks. Die Band erhielt zwei Grammy-Nominierungen: „Best Rock Album“ für „Trauma“ und „Best Metal Performance“ für „Bow Down„.
Das Thema AI in der Musik wird in den nächsten Monaten weiterhin Thema bleiben. Über die Gefahren von AI-Musik und was das für die Musikszene bedeuten kann, haben wir vor kurzem in unserem Videobeitrag genauer gesprochen:
YouTube Video
Beim Abspielen werden Cookies gesetzt und Daten an YouTube übertragen.