Mike ist der weitere Head von MoreCore und der kreative Kopf im Team. Vor lauter Ideen weiß er nicht immer genau, welche er uns als erstes präsentieren soll. Ein Luxusproblem, welches unsere Seite am Ende so vielschichtig macht. Ihr trefft Mike vorrangig hinter den Turntables unserer deutschlandweiten MoreCore-Parties, denn er ist der Typ, der euch mit den heißesten und neuesten Hits versorgt. Bei Musikwünschen am besten immer eine Maracujaschorle dabei haben, denn die liebt er!
Zudem ist Mike der Moderator unserer MoreCore TV Show, wo er euch mit den feinsten Interviews diverser Bands sowie News und Talks rund um das MoreCore-Universum versorgt. Kurzum: Mike ist unser Allrounder, den keiner missen mag!
⚠️ TRIGGERWARNUNG: Dieser Artikel thematisiert Suizid. Wenn du selbst betroffen bist oder jemanden kennst, der Hilfe braucht: Telefonseelsorge 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222 (24/7, kostenlos, anonym) • online.telefonseelsorge.de
Bo Lueders, Gründungsgitarrist von Harm’s Way und Co-Host des HardLore-Podcasts, ist am 2. April 2026 im Alter von 38 Jahren gestorben.
Die Nachricht kam über die Instagram-Accounts von HardLore und Harm’s Way. In einem gemeinsamen Statement schreiben sie:
Instagram Post
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„Mit schwerem, gebrochenem Herzen müssen wir mitteilen, dass unser geliebter Bo Lueders verstorben ist. Wir werden ihn für sein unerschütterliches Einfühlungsvermögen und Mitgefühl gegenüber seinen Freunden und seiner Familie sowie für seine magnetische, unvergleichliche Ausstrahlung auf und abseits der Bühne in Erinnerung behalten. Wir bitten um Nachsicht und Respekt für unsere Privatsphäre, während wir diese äußerst schwierige Zeit durchleben.
Für alle, die mit Depressionen oder Selbstverletzungsgedanken kämpfen: Hilfe ist immer verfügbar. Wir sind damit nicht allein. Suicide and Crisis Lifeline: 988.“
Die Todesursache wurde offiziell nicht bestätigt. Mehrere US-Medien, darunter Consequence und MetalSucks, berichten unter Berufung auf das Statement und die enthaltene Suicide Hotline, dass Bo durch Suizid gestorben ist.
Familie und Freunde bitten um Privatsphäre.
20 Jahre Harm’s Way – ein Sound, der bleibt
Bo war seit 2006 festes Mitglied von Harm’s Way aus Chicago. Alle fünf Studioalben der Band tragen sein Gitarrenspiel – brutal, präzise, kompromisslos.
Rust (2015) und Posthuman (2018) haben den modernen Hardcore mitdefiniert. Industrial-beeinflusst, schwer, unerbittlich. Die Band tourte weltweit mit Converge, Knocked Loose und Code Orange. Chicago ist eine der wichtigsten Brutstätten für modernen Hardcore – Bo hat über zwei Jahrzehnte dazu beigetragen, dass das so ist.
HardLore – die Brücke zwischen Artists und Fans
2022 startete Bo gemeinsam mit Colin Young (Twitching Tongues, God’s Hate) den HardLore-Podcast. Lange Gespräche über Hardcore, Metal und Rock. Authentisch und ohne oberflächlichen PR-Talk.
HardLore wurde schnell zu einer wichtigen Plattform in der Heavy-Music-Community. Bo und Colin haben unzählige Stunden mit Artists aus der gesamten Szene verbracht und deren Geschichten erzählt. Gäste waren zum Beispiel Davey Havok (AFI), Claudio Sanchez (Coheed And Cambria), Randy Blythe (Lamb Of God) und Freddy Cricien (Madball).
2024 gründeten die beiden HardLore Records und veröffentlichten die Debut-12″ von Cosmic Joke gemeinsam mit Triple B Records.
„Bo, ich schreibe dies in der Hoffnung, dass es dich auf irgendeine kosmische Weise erreicht. Ich werde dich für immer lieben, um dich trauern und dich feiern.
Dieses wunderschöne Ding, das wir zusammen aufgebaut haben, war die größte Ehre meines Lebens, und mein einziger Trost ist das Wissen, dass wir ein Leben voller Erinnerungen dokumentiert haben – zunächst, um sie mit der Welt zu teilen, aber jetzt, um auf sie zurückzublicken und deine warme, freundliche Seele für immer zu bewahren.“
Rest in Power, Bo. Unser Beileid geht raus an Familie und Freunde.
Mentale Gesundheit ist kein Tabuthema
Der Tod von Bo Lueders zeigt wieder, wie wichtig das Thema mentale Gesundheit ist. In der Heavy-Music-Community setzen sich seit Jahren Artists und Organisationen dafür ein, das Stigma rund um psychische Erkrankungen zu brechen. Es ist okay, nicht okay zu sein. Und es ist absolut okay, Hilfe zu suchen. Wenn du jemanden kennst, der Hilfe braucht – sprich es an. Wenn du selbst Hilfe brauchst – hol sie dir.
Wenn du selbst betroffen bist oder jemanden kennst, der Hilfe braucht: