
Engst sorgen mit „Scheiss Liebeslieder“ für ein besinnliches Kontrastprogramm
Eben nur auf die gute Engst-Weise.
Immer gut gelaunt und stets mit einem Lächeln auf den Lippen nimmt sich Sporty-Spice-Energiebündel Cassy, neben ihren Jobs als Pilates- und Jumping-Fitnesstrainerin, gerne auch Zeit für eine ausführliche Albumrezension. Wenn sie sich dann doch mal etwas Zeit für sich freischaufelt, kümmert sie sich liebevoll um ihre Kollektion seltener Pflanzen, macht es sich für `nen Star Trek Marathon (kein Star Wars!) vor dem Fernseher bequem oder recherchiert für themenbezogene MoreCore-Beiträge. Ihr bereicherndes Talent zum „Labern“ nennen einige „angenehm grenzüberschreitend“, wir nennen es lieber „Potential für gute Interviews“. Festivalbesuche stehen natürlich auch regelmäßig auf dem Plan, bevorzugt die Kleineren. So oder so - die spannenden Livereviews lassen jedenfalls nicht lange auf sich warten.
Womöglich eher der Fraktion „Grinch“ zugehörig, melden sich Engst so kurz vor dem Weihnachts-Showdown mit einem neuen Output zu Wort! Während die einen von der vorweihnachtlichen Romantik à la „Last Christmas“ nicht genug bekommen können, wollen die vier Jungs etwaigen Schnulzeninkarnationen mit einem Zwinkern die Stirn bieten. Seid ihr bereit für DIE Antwort in Form eines Anti-Liebeslieds?
Hier geht’s zum verdammt lustigen Clip von „Scheiss Liebeslieder“ von Engst
Was haben wir die Berliner Frei-Schnauzen, die sich mit ihrer unverblümten Art immer wieder aufs Neue in unsere Gehörgänge rocken, vermisst! Engst bringen es auf den Punkt und dürften vielleicht auch den Alleinstehenden unter uns aus der Seele sprechen: Auf das ein oder andere Radioliebeslied können wir (vor allem zur gefühlsduseligsten Zeit des Jahres) definitiv verzichten. Der leichten Grinch-Anleihen zum Trotz, dürfen wir dennoch eines feststellen: Mensch, macht dieser Anti-Liebestrack Spaß!
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Nur fürs Protokoll soll an dieser Stelle Erwähnung finden, dass Engst neben ihren Punkrock-Absahnern „Immer noch am Leben“ und den Tracks der diesjährig erschienenen EP „Vier Gesichter“ durchaus auch die ruhigere Schiene fahren können. Das haben sie erst vor Kurzem anhand des Sondaschule-Covers von „Hast Du vielleicht“ erfolgreich bewiesen, die mitten ins Herz geht.
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Engst können seit ihrer Gründung in 2015 zwei Studioalben ihr Eigen nennen: Auf ihr Erstlingswerk „Flächenbrand“ (2018), erschien die noch aktuelle Platte „Schöne Neue Welt“ in 2020.
Foto: Jürgen Cernovolov / Offizielles Pressebild



