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Disturbed-Frontmann David Draiman im Interview: „Wir bereuen ‚The Sound Of Silence‘ nicht!“

Mit "Divisive" kehrt die Band zurück zu ihrem Oldschool-Sound.

VON AM 19/11/2022

Seit 1994 und damit beinahe 30 Jahren sind Disturbed nun unterwegs und gelten zu den erfolgreichsten Rockbands des 21. Jahrhunderts. Schon mit ihrem Debüt-Album „The Sickness“ (2000) und den Hits wie „Down With The Sickness“ und „Stupify“ konnte das Quartett aus Illinois einige Herzen für sich gewinnen.

Auch Nachfolgealben wie „Ten Thousand Fists“ (2005) gelten bis heute zu den absoluten Fan-Favorites, während sich Disturbed im Verlaufe ihrer Karriere immer mehr auch sanfteren Klängen öffneten, was sie mit ihrem Cover zu „The Sound Of Silence“ auch ins Mainstream-Radio beförderte. Mit ihrem neuen Album „Divisive“ kehren Disturbed nun bewusst zu ihrem härteren Sound zurück.

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Nach „The Sound Of Silence“: Disturbed kehren zum harten Sound zurück

„Jeder erwartet von uns etwas auf dem Level von The Sound Of Silence“, erklärt Sänger David Draiman den Umstand, dass die Band auf ihrem neuen Album gänzlich auf Cover-Songs verzichtet hat. Ein Element, womit die Band durchaus auch schon in der Vergangenheit gut gefahren war, wenn man nur an „Land Of Confusion“ oder „Shout 2000“ denkt.

Dennoch wollte man sich auf „Divisive“ nicht nur auf härtere Klänge, sondern auch auf das eigene Material fokussieren. Mit Ann Wilson von Heart lud man dazu allerdings erstmalig einen Gast ein, was die Band bis hierhin vermieden hatte – zumindest, wenn es um ihre Platten ging. „Wir haben schon einige Live-Kollaborationen mit anderen Artists gemacht, was ich auch immer sehr genossen hatte. Aber bei den Disturbed Alben ging es, für die längste Zeit, um die Reinheit des Sounds.“ Nachdem die Band nun mit Wilson für die Ballade „Don’t Tell Me“ zusammengearbeitet hat, seien nun aber auch die Türen für weitere Features in der Zukunft offen.

Mit „The Sound Of Silence“ landeten Disturbed 2015 einen Mega-Hit, der die Band sogar an die Spitze einiger Single-Charts brachte. Etwas, was ihnen zwar eine Menge neuer Fans, aber eben auch Kritik einbrachte. Entsprechend hätte man auf „Divisive“ eine gewisse Fortführung des softeren Sounds erwarten können, den sie auch schon auf „Evolution“ (2018) und Songs wie „A Reason To Believe“ fuhren. Ob die Band den Erfolg und die hohe Erwartungshaltung nach „The Sound Of Silence“ bereut? „Nein, warum sollte man das bereuen?“, antwortet Draiman und kann sich dabei ein Schmunzeln nicht verkneifen.

Das Video-Interview mit David Draiman

Wie genau er zu dem Hype nach dem Hit-Cover steht, warum die Band den Schritt zurück zu ihren Roots macht und wie Draiman Hate-Speech im Internet bewertet, erfahrt ihr in unserem Interview auf unserem MoreCore.TV YouTube-Channel oder gleich hier im Video:

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Foto: Travis Shinn / Offizielles Pressebild

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