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Das Lumpenpack: „Sollte die AfD an die Macht kommen, ist fehlende Unterstützung für die Kulturszene das geringste Problem“
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Interview

Das Lumpenpack: „Sollte die AfD an die Macht kommen, ist fehlende Unterstützung für die Kulturszene das geringste Problem“

Jonas Frömming und Maximilian Kennel im Talk.

Mauritz Hagemann/3. Feb. 2025· Aktualisiert 1. April/5 Min.Foto: Das Lumpenpack / Offizielles Pressebild
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Mauritz Hagemann


Jonas Frömming und Maximilian Kennel sind inzwischen seit über zehn Jahren als Das Lumpenpack unterwegs. Gestartet in der Poetry Slam-Szene machen die beiden mit ihrer Band inzwischen selbst die richtig großen Hallen voll. In diesen Tagen ist die bis hierhin größte Tour gestartet. Grund genug, über die Entwicklung der Band, Herausforderungen einer großen Tour und andere wichtige Ereignisse im Februar zu sprechen.

Die antizipierte Reaktion

Wir fangen allerdings mit einem Blick zurück an. Im November hat die Band mit „Nie Wieder W.A.C.H“ ihr jüngstes Album veröffentlicht. Wobei Album nicht ganz richtig ist, denn Das Lumpenpack bezeichnet das Release selbst als Halbum. „Wir wollten eigentlich eine EP veröffentlichen, doch anscheinend sind acht Songs zu viel für eine EP, deshalb wurde das Release überall als Album gelistet. Wir haben es dann einfach Halbum genannt, um klar zu machen, dass wir es selbst nicht als Album ansehen.“, erklärt Jonas Frömming die Idee hinter dem Begriff. Nach einigen Wochen kann die Band inzwischen auch ein erstes Fazit ziehen, wie die Platte bei den Fans und in der Fachwelt ankommt. „Ich war dieses Mal sehr entspannt. Viele der Reaktionen konnte ich schon antizipieren, weil sie einfach sehr erwartbar waren.“, berichtet Jonas Frömming. Damit meint er allerdings weniger die überwiegend sehr positiven Rezensionen, sondern vor allem die Stimmen, die Features mit Adam Angst oder Alligatoah kritisiert haben. „Wir haben allerdings sehr schnell gemerkt, dass das vor allem Leute sind, die sich z.B. mit dem Werdegang von Alligatoah gar nicht beschäftigt haben und nicht wissen, wie facettenreich er ist. Mit solchen Reaktionen können wir sehr entspannt umgehen.“

Das Lumpenpack: Show oder Konzert?

Dann richten wir den Blick nach vorne beziehungsweise in das Hier und Jetzt. Die bestbesuchte Tour der Bandgeschichte. Die größten Bühnen. Die höchsten Ticketpreise. Was macht das mit der Band? Jonas Frömming und Maximilian Kennel sind erstaunlich entspannt. „Wir sind ja Stück für Stück größer geworden. Im Palladium in Köln haben wir zum Beispiel schon gespielt. Deshalb können wir das Ganze jetzt entspannter angehen.“ Und was ist der Erwartungshaltung der Fans, die nicht nur ein Konzert, sondern eine große Show erwarten? Der Band kommt hier zugute, dass sie aus der Unterhaltungsszene kommt. „Für uns ist es eigentlich nicht entscheidend, ob wir vor 300 oder 3000 Leuten spielen. Wir wollen immer eine Verbindung zum Publikum aufbauen“, erklärt Maximilian Kennel das Vorgehen der Band. Und natürlich sei es auch kein Nachteil, inzwischen ein nicht ganz kleines Budget für jede Menge Showelemente zu haben. Gleichzeitig wissen beide auch, wie groß der Druck für Bands ist, nicht nur ein Konzert zu spielen, sondern Unterhaltung zu bieten. „Wir finden es beide auch immer noch gut, im Publikum zu stehen und sich einfach eine Stunde lang einen Song nach dem anderen anzuhören. Aber wir waren als Band schon immer anders unterwegs.“

Ist das noch Punkrock

Ist das dann überhaupt noch Punkrock oder war es das jemals? Maximilian Kennel wirkt schon von der Frage genervt. Wer entscheide überhaupt, was Punkrock, was Punk sei? Es komme vor allem auf die innere Haltung an und deshalb sei Punkrock eben deutlich vielschichtiger als man auf den ersten Blick denkt. Deshalb habe sich die Band auch auf dem Ruhrpott Rodeo im letzten Jahr sehr wohl gefühlt. „Das lag aber vielleicht auch daran, dass Money Boy den ganzen Hate auf sich gezogen hat und wir nicht so im Fokus waren.“, lacht Jonas Frömming.

Nach der Tour ist vor der Wahl

Apropos Innere Haltung. Kurz nach dem Ende der Tour steht die Bundestagswahl an. Dass sich Das Lumpenpack Gedanken um Politik und den Zustand der Gesellschaft macht, wird allen, die sich mit ihren Songs beschäftigen, schnell klar. Zum Jahreswechsel hatte die Band den Wunsch gepostet, 2025 nicht genug Material für eine neue Version ihres Protestsongs „WZF“ sammeln zu können. Nach einem Monat zieht Jonas Frömming ein kurzes Zwischenfazit: „Es sieht nicht so gut aus.“ Aber fällt der Band eine Lösung ein, wie man die Demokratie stärken kann? Die einfachen Lösungen gibt es auch für Das Lumpenpack nicht. „Ich glaube, wir müssen als Gesellschaft wieder lernen, vernünftig zu diskutieren und debattieren. Zuhören und miteinander reden ist jedenfalls ein erster wichtiger Schritt.“, so Maximilian Kennel. Außerdem sei es wichtig, klar zu machen, welche Ziele eine in Teilen rechtsextreme Partei wie die AfD verfolge.

Das Lumpenpack: Klare Kante

Hat man als Teil einer diversen Kulturszene Sorge, selbst von Plänen der AfD betroffen zu sein? Maximilian Kennel stellt sofort klar: „Sollte die AfD an die Macht kommen, ist fehlende Unterstützung für die Kulturszene das geringste Problem. Wenn man sich anschaut, was die Partei vorhat, wird es für viele Menschen, vor allem für die Schwächsten in der Gesellschaft und für Minderheiten richtig schlimm. Uns persönlich würde das erst einmal nicht betreffen, wir sind weiße, Hetero-Männer. Aber trotzdem wäre das für unsere Gesellschaft so schlimm, dass wir da gar nicht an die Kulturszene denken. Das wäre natürlich auch ein Problem, aber das kommt mindestens eine Stufe unter Dingen wie Fremdenfeindlichkeit und Ausgrenzung.“

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Vor der Wahl kommt aber erst einmal die Tour. Bleibt zum Abschluss die Frage, welche Show Das Lumpenpack wählen würden, wenn sie nur einen einzigen Tour-Stopp spielen könnten. Jonas Frömming entscheidet sich schnell für Rostock. „Da habe ich gerade keine große Erwartungshaltung. In den anderen Städten waren wir schon oft und wir wissen, was uns dort erwartet. Umso gespannter bin ich auf Rostock.“ Für Maximilian Kennel ist hingegen Leipzig die Stadt der Wahl. „Ich freue mich sehr darauf, im Haus Auensee zu spielen. Wir waren beim letzten Mal im Felsenkeller und das ist eine echt schwierige Location. Trotzdem war es richtig gut. Deshalb freue ich mich jetzt ganz besonders auf Leipzig.“ Rostock und Leipzig, ihr seid also gefordert!

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Foto: Das Lumpenpack / Offizielles Pressebild

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