
Danko Jones: US-amerikanisches Publikum gibt Opener-Bands „keine Chance“
Das muss nun wirklich nicht sein.
Julia L. ist die zweite Julia im MoreCore-Bunde und ergänzt das Team gerne mit Rezensionen, News, Live-Berichten sowie kleineren und größeren Schreibarbeiten. Als Germanistin aus dem schönen Hessen ist sie ständig hin- und hergerissen zwischen “da ist ein grammatikalischer Fehler im Satz!” und “am liebste tät isch de ganze Tach nur hessisch babbele”. Tippt sie nicht gerade wie wild auf der Tastatur rum, um irgendetwas zu Papier zu bringen, findet man sie gerne mit ihrem Hund im Feld oder auf Shows und Konzerten im Rhein-Main-Gebiet. Für einige Bands fährt sie aber auch gerne mal nach NRW, Rheinland-Pfalz, Bayern oder Baden-Württemberg. Autofahren tut sie auch besonders gerne und hat dabei am liebsten gute Musik laufen. Leider will wegen der bei ihren Freunden verhassten “Schreimusik” kaum jemand mitfahren. Umso besser, denn dann hört niemand, wie schief sie mitsingt!
Danko Jones supporten gerade zusammen mit Baroness Volbeat bei ihrer Tour durch Europa. Ein Glück für die Band, dass sie auf unserem Kontinent unterwegs ist, denn beim US-amerikanischen Publikum hätten sie als Opener wohl keinen großen Spaß.
Danko Jones spielen nicht gern als Opener in den USA
Der gleichnamige Frontmann verriet jetzt in einem Interview im „White Line Fever“-Podcast, dass das Publikum in den Staaten Support-Bands auf Konzerten keine Chance geben würden. Die USA wären das einzige Land, in dem er das beobachtet hätte. Auch befreundete Acts würden dasselbe sagen (via Blabbermouth).
„The only time it does get a little, not intimidating but rather annoying is… We’ve been on tour with bands where the crowd — and this happens mainly in America — where the crowd doesn’t give the opening band even a chance to play,“ he said. „They’re ready to just boo them. It’s weird. And I’ve had this same conversation with a lot of other bands in the same situation. And it’s only in America. In other places, they at least listen and try to decide for themselves. In America, it’s more, like, ‚If you’re not the headlining band, then we don’t wanna see you.‘ It’s weird. It’s a real closed-minded way of listening and taking in music.“
Hier müssen sich Danko Jones aber bestimmt keine Sorgen machen, als Support von Volbeat nicht gut aufgenommen zu werden.
Ab November sind sie hierzulande unterwegs.
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Foto: Danko Jones / Offizielles Pressebild


