Vanessa schreibt am liebsten über Geschichten, die mehr Hintergrund verdienen als nur eine Schlagzeile. Besonders zuhause fühlt sie sich zwischen modernem Metalcore und Alternative Metal.
Der amerikanische Extremsportler Alex Honnold sorgte am vergangenen Wochenende für weltweite Aufmerksamkeit: Der 40-Jährige kletterte den taiwanesischen Wolkenkratzer Taipei 101 komplett ohne Sicherung. Während des Aufstiegs hörte Honnold überwiegend Musik von Tool.
Free-Solo-Aufstieg über 508 Meter
Am Sonntag (25. Januar) bewältigte Honnold die 508 Meter des 101-stöckigen Gebäudes in 1 Stunde und 31 Minuten. Der Aufstieg wurde mit einer Zeitverzögerung von zehn Sekunden live auf Netflix übertragen und gilt als höchste Free-Solo-Besteigung eines urbanen Bauwerks überhaupt.
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In einem Interview erklärte Honnold, dass er für den Aufstieg eine selbst zusammengestellte Rock-Playlist nutzte. „Es war hauptsächlich Tool“, so der Kletterer. Die Playlist habe er bereits Monate zuvor erstellt und auch in der Vorbereitung regelmäßig gehört.
Musik als Taktgeber – trotz Ausfällen
Die Musik dient Honnold normalerweise als Orientierung für sein Tempo: Anhand der Songlängen schätzt er ein, ob er schneller oder langsamer unterwegs ist. Während des Aufstiegs kam es jedoch immer wieder zu technischen Problemen, die die Übertragung unterbrachen. „Die Verbindung fiel ständig aus, ich konnte kaum etwas hören“, so Honnold.
Honnold klettert seit seinem fünften Lebensjahr und wurde 2017 international bekannt, als er den El Capitan im Yosemite-Nationalpark free solo bestieg. Ausschnitte aus der jüngsten Kletteraktion seht ihr im Video:
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