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10 Jahre nach dem Terror von Paris: Angriff auf unsere Kultur
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Kolumne

10 Jahre nach dem Terror von Paris: Angriff auf unsere Kultur

Vor 10 Jahren stand die Welt still. Ein Kommentar.

Mauritz Hagemann/13. Nov. 2025· Aktualisiert 1. April/3 Min.Foto: Quentin Chevrier, lizenziert unter CC BY-NC-SA 2.0 (Lizenz), unverändert, Quelle: www.flickr.com/photos/quentinchevrier/23050524762/
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Mauritz Hagemann


An den 13.11.2015 – oder zumindest an die Tage danach – werden sich wohl noch viele von uns erinnern können. Die schrecklichen und barbarischen islamistischen Terroranschläge von Paris forderten seinerzeit 130 Todesopfer. Fast 700 Menschen wurden – teils schwer – verletzt. Und auch wenn es schon vor dem 13.11.2015 und leider auch danach immer wieder Terroranschläge gab. Dieser Freitagabend in Paris hat sich bei vielen von uns tief ins Gedächtnis eingebrannt. Das gilt gerade für all diejenigen, die gerne und häufig zu Live-Shows gehen. Denn im Zentrum der Terroranschläge stand damals das Eagles of Death Metal-Konzert im Bataclan. Allein dort kamen 89 Menschen zu Tode. Eine schier unfassbare Zahl. Doch wenn man bedenkt, dass dort etwa 1500 Menschen zu Gast waren, hätte die Zahl der Todesopfer noch viel höher ausfallen können. Zum Glück konnten viele Fans flüchten oder sich vor den Angreifern versteckt halten, bevor das Gebäude von der Polizei gestürmt wurde.

Das safe space-Gefühl war weg

Jedes Todesopfer eines Terroraktes ist eines zu viel. Für die Opfer, aber auch für Überlebende und Angehörige spielt es letztlich keine große Rolle, wo der Angriff stattfindet. Doch der Terroranschlag im Bataclan war neben dem Angriff auf die Menschen dort ein Angriff auf die Musik- und Live-Kultur, auf das Miteinander in einer Konzerthalle und auf das bei Konzerten so schöne Gefühl, gemeinsam in einem safe space zu sein. So hat der Terroranschlag zumindest für eine Zeit lang das Gefühl, unbeschwert zu einem Konzert zu gehen, zerstört. Hatte man ein solchen Akt vorher nicht für möglich gehalten, sich geradezu sicher gefühlt, so war in den Wochen und Monaten nach dem Anschlag das Gefühl, nicht mehr sicher zu sein, bei vielen von uns omnipräsent.

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Immer höhere Sicherheitsstandards

Doch auch für die Veranstalter veränderte sich – zumindest unter anderem durch den Terroranschlag von Paris – einiges. Uns wurde auf bestialische Art und Weise bewusst, dass es der Terror nicht nur auf riesige Veranstaltungen oder Fußballstadien abgesehen hat, sondern auch ein mittelgroßer Club wie das Bataclan Anschlagsziel sein kann. Und so sind die Sicherheitsvorkehrungen in den letzten Jahren immer stärker geworden. Besucher:innen haben sich inzwischen an diesen Status Quo gewöhnt, doch für Veranstalter sind die Sicherheitskosten inzwischen zu einer echten Bürde geworden. Und auch wenn die Gefahr durch (islamistischen) Terror in den letzten Jahren eher geringer geworden ist – dass die Sicherheitsstandards zurückgefahren werden, ist nicht wirklich in Sicht.

Das Konzert als Mahnmal

10 Jahre nach dem Terror in Paris haben wohl die wenigstens von uns noch dieselbe Sorge bei Konzerten wie unmittelbar nach den Anschlägen. Dennoch tun wir gut daran, den 13.11.2015 nicht zu vergessen. Damit die vielen unschuldigen Opfer, die nur einen entspannten Freitagabend haben wollten, nicht vergessen werden. Aber auch, damit wir verstehen, warum Tickets unter anderem wegen hoher Sicherheitsstandards teurer werden. Und zu guter Letzt: Es hört sich nach abgedroschener Phrase an und bringt keines der Todesopfer zurück. Aber jedes Live-Konzert ist auch ein Mahnmal für ein freies, vielfältiges und buntes Leben.

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Foto: Quentin Chevrier, lizenziert unter CC BY-NC-SA 2.0 (Lizenz), unverändert, Quelle: www.flickr.com/photos/quentinchevrier/23050524762/

#Bataclan

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