Bad Omens
von Vanessa
Bad Omens zogen als Samstag-Headliner auf der Mandora-Stage eine Crowd an, die für diesen Moment offensichtlich auch liebend gerne nasse Klamotten in Kauf nahm. Als es dann soweit war, bot die Bühnenshow, was man von Bad Omens erwartet: beeindruckend und gleichzeitig bewusst reduziert. Viel Nebel, gezielter Lichteinsatz und im Zentrum Noah Sebastian, der mit minimaler Gestik und maximaler Ausdrucksstärke die Bühne füllte.
Wie bereits auf der Tour war das Set in verschiedene Kapitel unterteilt und verband dabei älteres Material mit neuen Tracks wie „Specter". Der Sound im vorderen Bereich war stark, nach hinten hin wurde der Bass dünner. Und dann war da noch dieser eine Kritikpunkt, der eigentlich keiner ist: Noah Sebastian war kaum zu hören, weil die Crowd die ganze Zeit jeden Text mitsang.
Geendet wurde wie gewohnt: mit dem „Concrete Jungle"-Ausruf und „Dethrone" als finales Statement. Ein würdiger Abschluss des Tages.