
The Butcher Sisters verzaubern das Kölner Palladium
Wenn am 27.02.26 die Frühlingsgefühle kicken und Dinosaurier neben Bananen in der Schlange vor dem Palladium stehen, kann das nur eines bedeuten: The Butcher Sisters sind in der Stadt. Das Wetter war für Februar-Verhältnisse angenehm warm, die Stimmung der Fans schon jetzt auf dem Höhepunkt.
Mittelalta
Den Abend eröffneten Mittelalta pünktlich um 19 Uhr, die mit einer ordentlichen Portion Humor und einer wehenden Fahne das „Dorffest“ direkt nach Köln holten. Wer dachte, Mittelalter-Vibes und Rap-Rock passen nicht zusammen, wurde spätestens beim ersten Circlepit des Abends eines Besseren belehrt. Besonders skurril: Ein Moshpit, der aus vielen Fans im Bananenkostüm bestand, während die Band „Der Chef ist tot“ (inklusive abgetrennten Puppenkopf) zelebrierte. Mit „Ficket euch“ lieferten sie den ersten lautstarken Mitsing-Moment, bevor das gesamte Publikum beim rituellen „Trauben stampfen“ die Statik des Palladiums testete. Ein Auftritt, der nach Zugabe schrie!
Callejon
Pünktlich um 19:45 Uhr übernahmen Callejon und schraubten die Intensität direkt nach oben. Mit „Metropolis“ startete die Moshpit-Maschine, die den restlichen Auftritt nicht mehr stillstehen sollte. Sänger Bastian Sobtzick zeigte sich gewohnt charismatisch und forderte das Publikum immer wieder zum Applaus auf, um sich etwas hydrieren zu können, während das „Palmen aus Plastik“-Cover von und die Crowd zum Kochen brachte. Besonders stark: Das „“-Cover von , verbunden mit einem klaren Statement gegen Rechts – in der heutigen Zeit wichtiger denn je. Nach 45 Minuten, einem Lichtermeer bei „“ und zahlreichen Crowdsurfern war der Boden für die Hauptspeise geebnet.

