
Am 24.02.2026 zog es die Fans von Grandson in das Carlswerk Victoria nach Köln – und das, obwohl es ein Dienstag war und ein Großteil vermutlich den nächsten Tag mit Arbeit verbringen würden. Schon vor 18 Uhr bildete sich eine Schlange vor der Halle und trotz kühler Temperaturen lag statt Müdigkeit die pure Vorfreude in der Luft. Die Verlegung des Konzerts aus dem etwas größeren E-Werk in die etwas kleinere Location schien auch der Atmosphäre zu Gute zu kommen, der Saal war gut gefüllt, jedoch keineswegs überfüllt und Platz zum Bewegen gab es genügend.
Pinkshift
Pünktlich um 19 Uhr starteten Pinkshift ihr Set und setzten bereits hier ein starkes Statement für den folgenden Abend. Auch wenn ein Teil der Crowd zunächst noch vorsichtig wirkte und die Band offenbar nicht durchweg kannte, dauerte es nicht lange, bis der Funke übersprang.
Mit energiegeladenen Performances zu „BURN THE WITCH“ und „Blood“ bewiesen Pinkshift nicht nur ihre musikalische Vielseitigkeit, sondern auch eine beeindruckende Bühnenpräsenz. Es wurde mitgeklatscht, getanzt, gejubelt und schon bald öffneten sich die ersten, zunächst zaghaften im Saal. Einziger Wermutstropfen: Die Vocals waren stellenweise etwas zu leise abgemischt, was die Wucht einzelner Momente leicht abschwächte und dem ansonsten kraftvollen Auftritt etwas von seiner Durchschlagskraft nahm. Zwischen den Songs suchte die Band immer wieder das Gespräch mit dem Publikum. Mit motivierenden Botschaften schufen sie eine Bindung zum Publikum.
