
Rodney ist unser wandelndes Musiklexikon. Als Drummer in seinen eigenen Bands sowie aushilfsweise dort, wo gerade Not am Manne ist, hat er zudem ein ausgeprägtes rhythmisches Verständnis. Apropos Rhythmus: Es ist uns schier unbegreiflich, wie er seine Tätigkeiten als Musiker, Booker, Redakteur und Photograph für drei Magazine, freier Journalist, Masterstudent, Food-Blogger, Wein-Connaisseur, Bowle-Barista, Freund und Liebhaber in seinem Tagesablauf untergebracht bekommt. Apropos Wein: Ein Best-of Rodneys wochenendlicher Sprachnachrichten ist zwar nicht geplant, aber auch nicht unwahrscheinlich.
Wir haben Siamese schon etwas länger auf dem Schirm. Spätestens seit dem Release von Shameless (2017) gehören die Dänen zu meiner festen Partystimmungs-Setlist. Mit dem neuen Album „Super Human“ hat sich dieses Repertoire nur noch weiter ausgebaut. Umso besser, dass ich Siamese endlich auf ihrer ersten Headliner-Tour sehen konnte.
Shellz
Den Abend eröffneten Shellz aus Bad Kreuznach, respektive Idar-Oberstein. Unter dem Namen She Sells Sea Shells gegründet, veröffentlichte die Zungenbrecher-Band bereits eine EP und teilte die Bühne mit Größen wie While She Sleeps oder Shvpes. Shellz sind wohl definitiv eine der vielversprechendsten Bands, die der Hunsrück zu bieten hat. Mit ihrem Synthie-geschwängertem, modernen Metalcore-Sound und eingängigen Refrains bleiben Songs wie „Haunted“ direkt im Kopf.
Shellz liefern definitiv eine passende Liveshow, die mit guter Performance jede Menge Spaß macht. Einen Tag nach der Show mit Siamese ist die neue Single „Aurora“ erschienen, die nun auf allen gängigen Plattformen zum Stream und Download bereit steht. Das insgesamt sehr harte Set von Shellz fokussierte sich fast ausschließlich auf neue Songs, die auf einem kommenden Album vertreten sein werden. Wir sind gespannt!
