
Kraftklub zerlegen Düsseldorf's PSD Bank Dome.
Wenn Kraftklub zum Tanz laden, bleibt kein Stein auf dem anderen – das bewiesen die Chemnitzer am 14. März 2026 eindrucksvoll in der restlos ausverkauften Düsseldorfer PSD Bank Arena. Wer dachte, die Jungs aus Karl-Marx-Stadt würden nach all den Jahren im Autopiloten fahren, irrte gewaltig. Die „Sterben in Karl-Marx-Stadt“-Tour präsentierte eine Band auf ihrem absoluten Zenit: reifer im Sound, aber mit derselben unbändigen Punk-Attitüde, die sie einst in die Clubs brachte.
Lovehead
Pünktlich um 20:00 Uhr übernahm Felix Brummer persönlich das Mikrofon, um den Support des Abends gebührend anzukündigen: Lovehead. Das Trio aus Österreich ließ ab dem ersten Akkord keinen Zweifel daran, dass sie gekommen waren, um die Halle ordentlich vorzuheizen. Mit Songs wie „Rote Ampeln“ und „Lieder für mich“ brachten sie das Düsseldorfer Publikum sofort auf Betriebstemperatur. Besonders das Finale blieb im Kopf: Kraftklub stürmten in Erdnuss-Kostümen und mit Konfettikanonen die Bühne, um Lovehead ein allerletztes Mal bei „Erdnussallergie“ zu unterstützen – der Startschuss für den ersten massiven Moshpit des Abends.
Kraftklub
Kurz vor 21 Uhr brachen dann alle Dämme. Unter gigantischen LED-Buchstaben, die als Tour-Namen „Sterben In Karl-Marx-Stadt“ von der Decke hingen, starteten Kraftklub in ihr Set. Schon beim Opener verwandelten riesige Ventilatoren die Arena in einen massiven Konfetti-Wirbelsturm. Bei „“ und dem Klassiker „“ gab es im Innenraum kein Halten mehr – die Moshpits öffneten sich im Sekundentakt. Nach einem charmanten Intermezzo mit den Schwestern von und dem Verlesen eines Fanbriefs folgte der absolute Publikums-Favorit: „“. Der Chor der Fans war so gewaltig, dass er selbst nach dem letzten Akkord minutenlang weiterhallte. quittierte die Stimmung bei „“ mit einem Feuerlöscher-Einsatz, während die Bühnenkonstruktion beeindruckend nach oben fuhr.

