
Damals noch für den eigenen Musikblog geschrieben, entschied sich Maik 2015 bei MoreCore anzuheuern und nahm unseren Jonas gleich mit. Mittlerweile kümmert er sich als Redakteur um den Bereich "Features und Interviews", legt auf unseren MoreCore Partys auf, betreibt mit Linn unseren Podcast "Kerngeschäft" und ist auch immer mal wieder vor der Kamera bei MCTV zu sehen. Im Team gilt er insgeheim als das sympathische Multitalent. In seiner Freizeit sammelt er Schallplatten, schaut so ziemlich jedes Fußballspiel und isst für sein Leben gerne Pizza.
JOHN COFFEY gehören derzeit zu den Bands der Stunde und es ist sicher keine Übertreibung, wenn man sie zu den aktuell heißesten Bands des Kontinents zählt. Spätestens nach dem schon legendären Bierbecher-Fang-und-Austrink-Move von Sänger David Achter de Molen beim Pinkpop 2015 ist die Band in aller Munde. Dass sie es aber auch musikalisch absolut verdient haben, von einer breiteren Masse wahrgenommen zu werden, beweisen die Niederländer schon seit mittlerweile 14 Jahren. Vor allem live sind die Jungs eine Macht, was sie auch in Krefeld bewiesen.
Den Abend eröffnen STEAK NUMBER EIGHT pünktlich um 20 Uhr. Dass die Belgier das Eintrittsgeld alleine wert sind, wird nach wenigen Minuten klar. Seit 2007 beackern die Jungs die Bühnen Europas und sorgen mit ihrem Mix aus Post-Metal und Sludge für Verwüstung. Sänger und Gitarrist Brent Vanneste und seine Mannen lassen sich auch heute Abend nicht beirren und treten das Gaspedal von Anfang an durch den Boden. Das Publikum in der sich sehr langsam füllenden Kulturfabrik scheint erst irritiert von dem Feuerwerk, das die Belgier von der Bühne zünden. Ein fieser Breakdown nach dem anderen, der so manche Core-Band ziemlich alt aussehen lässt, ein Sänger, der das Mikrofon im Hals verschwinden lässt und Songs, die ohne Pause ineinander übergehen – ein sehr überzeugender Auftritt einer Kombo, die dieses Jahr übrigens auch auf dem GRASPOP METAL MEETING, SUMMER BREEZE oder RELOAD FESTIVAL zu sehen sein wird.
