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Jera On Air 2024: Diese Bands müsst ihr gesehen haben
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Feature

Jera On Air 2024: Diese Bands müsst ihr gesehen haben

Bald geht's rund.

Kim Wiesweg/23. Jun. 2024· Aktualisiert 2. April/5 Min.Foto: Karoline Schaefer (Cat Eye Photography)
K

Kim Wiesweg


Mit Rock am Ring und Rock im Park wurde die Festivalsaison 2024 gebührend eingeleitet. Auch wenn das Wetter uns bislang noch nicht in eine sommerliche Stimmung versetzt, gibt es neben der Hoffnung auf bestes Sommerwetter für das niederländische Ysselsteyn noch weitere Highlights auf dem Jera On Air, die die Festivalstimmung ankurbeln.

Diese Bands solltet ihr auf dem Jera On Air 2024 auf keinen Fall verpassen

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Dass das Jera On Air einen ganz besonderen Charme hat, hat das nach wie vor aus Ehrenamtlichen bestehende Orga-Team in den letzten Jahren immer wieder bewiesen. In diesem Jahr setzt das Festival noch einmal einen drauf und verlängert die 30. Ausgabe kurzerhand um einen Tag. Das Jera On Air findet also erstmalig an vier Tagen statt! Das bedeutet: Noch mehr gute Bands! In Sachen Line-Up kommt man am Jera On Air in diesem Jahr kaum vorbei. Wir haben aus den vielen, vielen Bands einige herausgepickt, die ihr in der kommenden Woche auf keinen Fall verpassen solltet.

Better Lovers

Hat euch das plötzliche Ende von Every Time I Die im Jahr 2022 auch so geschockt? Auch wenn hinter den Kulissen offensichtlich schon länger einiges schief lief, so waren Every Time I Die doch immer ein Garant für eine packende Hardcore-Show. Doch zum Glück gibt es ein Trostpflaster – sogar ein ziemlich großes! Denn in Better Lovers haben sich vier von fünf Every Time I Die-Mitgliedern zusammengefunden und machen genau das, was sie am besten können! Richtigen guten Hardcore, der auch live überzeugen wird. Am Freitag um 15.20 Uhr könnt ihr Better Lovers auf der Vulture Stage sehen!

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Death Lens

Death Lens sind in diesem Sommer nicht nur als Support für Bad Religion unterwegs. Sie teilen sich auch am ersten Festivaltag die Bühne mit dem Punkrock-Legenden. Auch die Heimatstadt Los Angeles haben die beiden Bands gemeinsam. Musikalisch gibt es bei Death Lens aber keinen politischen Punkrock, sondern Post-Hardcore, der richtig gut nach vorne geht. Der moderne Sound der Band lädt nicht nur zum Mitnicken ein. Bei Death Lens gibt es auch auf ihren brandneuen Album „Cold World“ jede Menge zu entdecken. Zum Beispiel am Donnerstag um 19.45 Uhr – hautnah im Hawk Tent.

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Caskets

Post-Hardcore zum Mitsingen aus dem Vereinigten Königreich für Sonntagnachmittag gefällig? Die vierköpfige Band aus Leeds wird um 16.30 Uhr auf der Eagle Stage zu sehen sein. Nachdem Caskets in diesem Jahr ihre erste eigene Headliner-Tour gespielt haben, sind sie nun auch wieder auf einer Festivalbühne zu sehen. Übrigens auch das erste Mal ohne Bassist und Gründungsmitglied Christopher McIntosh, der die Band Anfang des Jahres verlassen hat. Für Caskets ist es das erste Mal auf dem Jera On Air und wir freuen uns auf den exklusiven Auftritt der Band! Lasst es euch nicht entgehen.

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Orgel Joke

Entscheiden müsst ihr euch zwischen Caskets und der niederländischen Ikone Orgel Joke. Denn die beiden Acts spielen zeitgleich. Während Caskets die große Eagle Stage bespielen werden, wird Joke Meeder alias Orgel Joke das Hawk Tent zum Tanzen – oder auch Moshen – bringen! Zumindest ist die 75-jährige Niederländerin nicht das erste Mal mit ihrer elektrischen Orgel auf einem Festival zu Gast. Bekannt wurde sie durch ihre Online-Orgelkonzerte während der Corona-Lockdowns. Vor zwei Jahren wurde sie beim Zwarte Cross Festival von einer Blaskapelle begleitet. Das würde in jedem Fall auch zum Jera On Air passen. Wir sind gespannt, was uns mit der Orgel-Oma erwartet!

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Another Now

Nach dem Frühstück am Samstag gibt es auf der Vulture Stage ordentlich auf die Ohren. Another Now, die erst im vergangenen Monat ihr neues Album „HEX“ veröffentlicht haben, spielen um 12.00 Uhr auf der Vulture Stage. Für die fünfköpfige Band aus Eindhoven ist der Auftritt beim Jera On Air quasi ein Heimspiel. Im Interview verriet uns Sänger Steff Rikken im Mai, dass die Band in Zukunft viel vor hat und in ganz Europa spielen will. Besonders in Deutschland möchte sich Another Now einen Namen machen. So sei Deutschland für ihn „das Mekka der Metal-Welt“. Ganz über die niederländische Grenze schaffen sie es mit dem Auftritt beim Jera On Air nicht. Allerdings können sie sich auf zahlreiche deutsche Festivalgäste freuen, denen sie ihr neuen Album am Samstag präsentieren können!

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Annisokay

Für wen 12.00 Uhr noch zu früh ist, der kann sich eine halbe Stunde später auf der Eagle Stage 30 Minuten Post-Hardcore aus Halle an der Saale gönnen. Annisokay spielen um 12.30 Uhr und stimmen damit den Samstag auf der Eagle Stage an, den Architects später beenden werden. Vor kurzem hat die Band erst ihren Support der „Bleed Out“-Tour von Within Temptation im Herbst diesen Jahres veröffentlicht. Die Jungs haben in diesem Jahr also noch einiges vor!

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Escape The Fate

Seit 20 Jahren versorgen uns Escape The Fate bereits mit ihren mitreißenden Songs! Im Rahmen ihrer EU/UK Tour machen sie Halt in Ysselsteyn und spielen am Samstag um 14 Uhr auf der Vulture Stage. Eine gute Gelegenheit, das im vergangenen Jahr erschienene Album „Out Of The Shadows“ live zu genießen. Sicher werden die Jungs aus Las Vegas aber auch nicht auf die altbekannten Klassiker verzichten! Escape The Fate haben sich in Sachen Live-Shows in den letzten Jahren ziemlich rar gemacht. Diese Chance solltet ihr nutzen!

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Last but not least! Definitiv ein letztes Mal Jera On Air für Sum 41. Nach mehr als 15 Millionen verkaufen Alben weltweit und 28 Jahren Bandgeschichte hat die Band um Sänger Deryck Whibley ihre Auflösung bekanntgegeben. Nachdem sie das 8. Studioalbum „Heaven :x: Hell“ releast haben, gibt es für Whibley zumindest für Sum 41 keine Luft mehr nach oben. Schenkt man seinen Worten glauben, ist „Heaven :x: Hell“ das Beste, was Sum 41 je kreiert haben und auch das Beste, was sie jemals live spielen werden. Die Kanadier werden uns sicher auf dem Jera On Air davon überzeugen! Eine Stunde Live-Action gibt es am Freitag ab 21:45 Uhr auf der Eagle Stage. Wir werden euch vermissen!

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Foto im Auftrag von MoreCore.de: Karoline Schaefer (Cat Eye Photography)

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