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Dying Empire beschreiben mit „Samsara“ den Leidensweg des Lebens
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Interview

Dying Empire beschreiben mit „Samsara“ den Leidensweg des Lebens

Vom Entstehen bis zum Vergehen.

Admin/25. Apr. 2020· Aktualisiert 1. April/4 Min.Foto: Fred Cube / Offizielles Pressebild
A

Unser Admin sorgt dafür, dass alles funktioniert. Manchmal funktioniert es nicht, dann ist zwar er schuld. Aber dann repariert er es und wir haben ihn alle wieder lieb.


Was gibt es schöneres, als zu Corona-Zeiten neue Musik zu hören? Stimmt, eigentlich nichts! Wo andere Bands ihre Releases verschieben mussten, haben Dying Empire gestern ihr neues Album „Samsara“ veröffentlicht. Die Band aus Dresden präsentiert darauf zehn taufrische Songs, welche sich mit Themen wie Nachhaltigkeit, Umweltschutz, unseren Umgang mit der Natur sowie die Einflüsse moderner Technik auf die Gesellschaft auseinandersetzen.

Drei Songs haben uns bereits vor Release erreicht, ab sofort dürft ihr euch dann endlich auch die restlichen Songs zu Gemüte führen. Wir haben uns passend dazu mit Sänger und Gitarrist Joel über das Album, Corona und Filmtipps unterhalten.

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MC | Jonas: Heute kommt euer lang ersehntes Album “Samsara” raus. Wart ihr vor dem Release sehr aufgeregt?

DE | Joe: Der Weg bis zum Release war lang, anstrengend und wahnsinnig nervenaufreibend! Natürlich sind wir jetzt massiv aufgeregt und erleichtert in gleichem Maße. Wenn auch die aktuelle Krise jegliche Feierlichkeiten zunichte macht… Dann gibt es heute leider keine Record-Release-Party, sondern einfach nur einen bandinternen Umtrunk via Skype.

MC | Jonas: Wie könnte man die Story hinter “Samsara” am besten in ein paar Sätzen beschreiben?

DE | Joe: Samsara beschreibt den Leidensweg des Lebens – vom Entstehen bis zum Vergehen. In unseren Texten setzen wir uns viel mit Psychoanalyse auseinander, und adaptieren das in „Samsara“ auch auf Themen wie Umwelt, Konsum, die „Parallelrealität“ SocialMedia usw.

MC | Jonas: Euch ist es in euren bisher veröffentlichten Musikvideos gut gelungen, die Stimmung der Songs gut einzufangen. Was war euch bei der Produktion der Videos besonders wichtig und wer kümmert sich um das Storytelling und die Produktion?

DE | Joe: Für uns als kleine Band ist in erster Linie leider das Budget entscheidend. Daher fallen einige Punkte und Ideen schon mal raus (z.B. professionelle Schauspieler für Storyteile). Es war uns jedoch dennoch sehr wichtig, dass die Videos nicht einfach nur reine Performance-Headbang-Geballer-Eskapaden werden, sondern eben wie auch unsere Musik eine Botschaft transportiert. Jedes Video wurde da ganz anders angegangen. „We Are Not Gods“ haben wir uns bandintern ausgedacht und alles dazu organisiert. Zu „Incubus“ hatten wir lose Ideen, umgesetzt und produziert wurden diese dann von Christian Beer. Bei „The Inner Void“ haben wir die Zügel in die Hände unserer Freunde Mr. Sanz und Fred Cube von Groovenom gelegt.

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MC | Jonas: Viele Bands haben den Release ihrer Alben verschoben. Warum habt ihr an dem heutigen Datum festgehalten?

DE | Joe: Das liegt nicht in unserem Entscheidungsspielraum. Da wir dieses Album über Bleeding Nose Records veröffentlichen, liegt die Frage nach dem Wann und Wie nicht mehr in unseren Händen. Letztlich war es auch zu spät. Als der massive Lockdown kam, waren schon zwei Singles released, die Tour zum Album angekündigt etc. Jetzt das ganze Album vorerst zu canceln würde sich nur noch schlimmer  anfühlen. Vielleicht können wir unsere Tour nächstes Jahr nachholen, und dann haben wir letzten Endes „nur“ ein Jahr an Zeit verloren. Und außerdem releasen Trivium ihre neue Platte zeitgleich. Diese Ehre dürfen wir uns doch nicht nehmen lassen 😉

„Auf das Album hat sich das Alles natürlich massiv negativ ausgewirkt.“

MC | Jonas: Aktuell ist für uns alle eine besondere Zeit. Wie beeinflusst euch die Corona-Krise im Alltag und wie hat sich diese auf euer Album ausgewirkt?

DE | Joe: Auf das Album hat sich das Alles natürlich massiv negativ ausgewirkt.Keine Record-Release-Show, keine Tour, keine Open-Airs! Da uns durch diese fehlenden Konzerte natürlich auch die Einnahmen fehlen, können wir uns aktuell keine Erweiterung der Merchpalette leisten. Das Album selbst gibt es vorerst nur digital – auch eine Folge von diesem Virus-Mist. Unser Bandalltag ist förmlich zum Erliegen gekommen. Wir leben in Dresden, und hier gelten noch mal eigene Regeln. Uns ist es daher nicht erlaubt zu proben oder wenigstens auf unser Album anzustoßen.

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MC | Jonas: Habt ihr aktuelle Musik- und/oder Filmtipps für eure Fans, um sich die Zeit zu Hause zu verschönern?

DE | Joe: Der aktuellste Musiktipp für unsere Fans ist natürlich unser neues Album 😉 Ansonsten liefern Trivium sicherlich wieder eine mehr als hörenswerte Platte ab. Die bereits veröffentlichte Platte und der dazugehörige Film von Heaven Shall Burn sind auch ein Ohr und Auge wert. Und rein auf Filme bezogen, sind wir grad – wie viele andere auch –  sehr froh, dass es neuerdings Disney+ gibt.

MC | Jonas: Wir sind am Ende angekommen! Hier habt ihr Platz für ein paar Zeilen an eure Fans…

DE | Joe: Vielen Dank fürs Interview! Und danke an alle da draußen, die uns supporten. Ich wünsche uns die notwendige Geduld, diese Krise auszusitzen. Und wenn wir wieder von der Leine gelassen werden, sehen wir uns hoffentlich auf Tour.

Bis dahin, bleibt gesund!

Die aktuell anstehende Tour der Band ist aufgrund der Corona-Krise verschoben. Über neue Dates halten wir euch selbstverständlich auf dem Laufenden!

Foto: Fred Cub / Dying Empire (Offizielles Pressebild)

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