
Kevin stellt den nördlichen Teil von MoreCore dar. Seitdem er zum Team gestoßen ist, ist er fester Teil der Redaktion und wird liebevoll "Redaktionsrambo" genannt, da er einfach überall am Start ist. Seien es Reviews, Konzert-Berichte, Interviews oder Unterstützung im MoreCore.TV Team, Kevin ist gerne dabei. Ursprünglich im Hardcore und Punkrock zu Hause, interessiert er sich für die unterschiedlichsten Genre und entdeckt gerne neue Künstler. Wenn es für MoreCore gerade einmal nichts zu tippen gibt, nimmt er auch selbst die Gitarre in die Hand und schrammelt etwas vor sich hin. Neben der Musik, Festivals und Konzerten begeistert Kevin sich für American Football und schlägt sich dafür mit Freude die ein oder andere Nacht um die Ohren.
Gerade in der Zeit in der man meinen könnte, dass sich Bands einander immer stärker angeglichen haben, sehnt man sich nach frischen Einflüssen, nach frischen Vibes und Tunes. Da ist es genau der richtige Zeitpunkt für die Kölner Punk-Band GRENZKONTROLLE, aufs Tableau zu treten. Und wie sie das tun!
„SIE SPIELEN GEGEN DIE REGELN. SIE SPIELEN GEGEN DIE ZEIT. MUSIK ALS PROTEST – GRENZKONTROLLE SIND KEIN KONZERT, SONDERN EINE BEWEGUNG.“ Heißt es auf der Website der Band und man muss nicht sonderlich genau hinschauen, um die Ambitionen und den Motor der Gruppe zu erkennen.
Instagram Post
Roh, beinahe bedrohlich und unverblümt sind wohl die Adjektive, die den Sound von GRENZKONTROLLE am besten beschreiben. Dabei sind es besonders die nahezu cleanen Gitarren, Synthesizer und die expressive Aussprache in den Vocals, die eingängige Referenzen zur Neuen Deutschen Welle schlagen. Während bereits vor einigen Jahren die New Wave bereits ein Revival erlebte, ist es bei GRENZKONTROLLE NDW, die den frischen Unterschied macht.
Auffallend ist dabei, dass hier keineswegs ein blumiger, verträumter „99 Lufballons“-Sound angestimmt wird, die Band aus dem Rheinland begibt sich in ernste und düstere Gefilde. Sucht man hier einen Vergleich, könnte man Künstler, wie Joachim Witt, oder DAF hinzuziehen, doch GRENZKONTROLLE unterscheiden sich in mehreren Punkten klar von diesen Acts.
GRENZKONTROLLE – Jung, politisch und aktiv!
Die Band, die auf ihrer Instagram-Seite ihren Stil als „Punk aus Köln“ beschreibt, schafft es ihre Punk-Attitüde besonders in ihren Texten herauszuarbeiten. Während viele Künstler:innen besonders in jungen Jahren eher eine introvertierte Sicht an den Tag legen und sich mit den persönlichen, subjektiven Problemen des Alltags beschäftigen, richtet sich der Blick von GRENZKONTROLLE auf gesamtgesellschaftliche Thematiken. Unverblümt legt die Band den Finger in die Wunde. Dabei thematisiert die Gruppe den anhaltenden politischen Rechtsruck, Rassismus, steigende Mietpreise, und und und.
Es ist diese Direktheit und diese einfache Art der Identifikation mit der Band, die sie in ihrem Auftreten und ihrer Message so besonders macht. GRENZKONTROLLE sprechen das aus, was ein:e jede:r aufgeklärter Mensch denkt und das in einer Sprache, die jede:r versteht.
Ästhetik und Stil!
Auch optisch zeigen GRENZKONTROLLE eine klare Vision ihrer Darstellung und haben damit einigen Bands mit mehrjähriger Banderfahrung etwas voraus. Stilvoll, schlicht und dennoch mit einer unterschwelligen Punk-Attitüde präsentiert sich das Quartett sowohl auf sozialen Kanälen, Musikvideos und auf der Bühne. Abgerundet und vollendet wird dieser Eindruck in der generellen visuellen Aufarbeitung, die stark mit einer Retro-Optik spielt und die optische Wandlungsfähigkeit der Band herausarbeitet. Von rotem Iro und Killernieten-Halsband, bis hin zu Hosenträgern und Anzug ist hier alles gegeben und jeder Stil ergibt auf seine Art Sinn.
Bei GRENZKONTROLLE ist es die Summe der Teilchen, die eine beeindruckende Basis bildet und die Band zu etwas besonderem macht. Die anstehende Tour kann das perfekte Sprungbrett für die Gruppe sein, von dem der nächste Big Step geplant werden kann. Wir haben es hier definitiv mit einer Band zu tun, die man im Auge behalten muss!
GRENZKONTROLLE Live 2025
02.10.2025 – DE – Schwerin, Komplex Festival
03.10.2025 – DE – Chemnitz, AJZ
04.10.2025 – DE – Berlin, No Kiddin Festival
05.10.2025 – DE – Frankfurt am Main, Ponyhof Club
07.10.2025 – DE – Leipzig, Moritzbastei
09.10.2025 – DE – Hamburg, Hafenklang
10.10.2025 – DE – Halle (Saale), Klub Drushba
12.10.2025 – DE – Dresden, Groovestation
13.10.2025 – DE – Augsburg, Soho Stage
14.10.2025 – DE – Stuttgart, Goldmarks
15.10.2025 – DE – Dortmund, FZW
17.10.2025 – DE – Essen, Zinober Festival
18.10.2025 – DE – Hannover, Kiezkultur Festival
21.10.2025 – AT – Wien, Arena 3
22.10.2025 – AT – Graz, PPC Bar
23.10.2025 – DE – Nürnberg, Z-Bau
24.10.2025 – DE – Braunschweig, Eule/XO
28.10.2025 – DE – Frankfurt am Main, Mousonturm (Support für Leftovers)
30.10.2025 – DE – München, Backstage (Support für Leftovers)
31.10.2025 – CH – Basel, Gannet
02.11.2025 – DE – Köln, Club Volta
Foto: GRENZKONTROLLE / Offizielles Pressebild


