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Flash Forward - Renegade
ReviewAlternativePop-Punk

Flash Forward

Renegade

Album

VÖ 31. Januar 2025Uncle Mcd · vinyl
Mauritz Hagemann/29. Januar 2025
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M

Mauritz Hagemann


Flash Forward feiern in diesem Jahr bereits ihren 15. Geburtstag. Passend dazu erscheint das bereits siebte Studioalbum „Renegade“. Die Band, die sich in ihrer langen Geschichte immer wieder irgendwo zwischen Pop-Punk und Alternative wiedergefunden hat, will mit dem neuen Album ein Zeichen für all diejenigen, die sich als Außenseiterin oder als Abtrünniger empfinden, setzen. Wie die Band diesen Plan musikalisch umsetzt? Das haben wir uns einmal genauer angesehen.

Das Pendel schlägt in Richtung Alternative aus

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„Underdogs“ ist als Opener gleich einmal ein passendes Statement. Nicht nur, weil es thematisch zum großen Oberbegriff des Albums passt. Sondern vor allem, weil der Song deutlich rauer und härter klingt, als man es von früheren Alben der Band aus dem Ruhrgebiet kennt. Das Pendel schlägt in diesem Fall wieder deutlich mehr in Richtung Alternative Rock aus. Das bleibt auch bei „Start A Comeback“ so – wenngleich man das nach den ersten Takten des Albums nicht erwartet. Doch der Song nimmt richtig Fahrt auf, was natürlich auch am Feature von From Fall To Spring liegt. Dieser Song ist jedenfalls so etwas wie ein Paradebeispiel für ein gelungenes Feature – der Song würde auch ohne funktionieren, doch die Kollaboration sorgt dafür, dass wir schon früh das erste Highlight des Albums erleben dürfen.

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Flash Forward: Zwischen Pop und Alternative

Das bedeutet aber nicht, dass es im Folgenden schlechter wird. Allerdings finden Flash Forward immer wieder Gefallen an etwas softeren Klängen. Kein Wunder, ist Sänger Stefan Weigel doch inzwischen mit seinem Side Project LIOWA deutlich mehr im Pop unterwegs. „Strangers In The Dark“ ist beispielsweise ein Song, der wie eine erwachsene Version eines frühen Flash Forward-Songs klingt. Keineswegs schlecht, aber im Jahr 2025 überzeugt die Band vor allem mit den etwas raueren Klängen.

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Etwas überraschend kommt tatsächlich „Golden Empire“ daher, denn die markante Synthie-Melodie ist ein Element, das man von Flash Forward bisher eher nicht gewohnt war. Sicher nichts für jeden Song, aber eine gelungene Abwechslung. Schnell wird aber klar, dass es die etwas härteren Songs sind, die auf „Renegade“ besonders schnell den Weg in den Gehörgang finden. „Kill The Violence“ überzeugt in nur 2:40 mit reichlich Tempo, gefälligen Gitarren-Riffs und der für Alternative Rock notwendigen Emotionalität in der Stimme.

Songs mit Ohrwurm-Garantie

Obwohl Flash Forward auf „Renegade“ mehrheitlich auf härtere Alternative-Klänge setzen, hat die Band mit „Stuck On You“ gegen Ende des Albums noch einmal ein Highlight versteckt. Vielleicht ist es sogar der Song mit den größten Pop-Vibes – aber auch eben mit dem größten Ohrwurm-Faktor. Vielleicht ist das am Ende auch die große Stärke des Albums: Flash Forward müssen sich gar nicht entscheiden, ob Pop Punk oder Alternative Rock. Die Band spielt ihre Stärken einfach in beiden Bereichen aus – und in dem, was dazwischen liegt. Die zehn Songs auf „Renegade“ sind jedenfalls ein klarer Beweis dafür, dass sich Flash Forward in der deutschen Alternative-Szene keinesfalls als Außenseiter oder Underdog fühlen müssen.

Foto: Luca Vasilisin / Offizielles Pressebild

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Fazit

8/10
· Sehr stark

„Renegade“ ist als Titel fast schon irreführend, denn Flash Forward bleiben ihrem Stil auch auf Studioalbum Nummer 7 über weite Strecken treu. Dass die Band sich wieder etwas mehr den härteren Klängen widmet, tut dem Gesamteindruck dabei sehr gut. Gerade wenn es etwas mehr zur Sache geht, sind Flash Forward dieses Mal richtig gut.

Flash Forward - Renegade

Flash Forward

Renegade

Album

VÖ 31. Januar 2025

cd · vinyl

Uncle M

▶Tracklist 10 Songs
  1. 1Underdogs
  2. 2Start A Comeback (feat. From Fall To Spring)
  3. 3Strangers
  4. 4Kill The Violence
  5. 5Golden Empire
  6. 6Lockdown
  7. 7Stuck On You
  8. 8Renegade
  9. 9Never Enough
  10. 10Gone
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Flash Forward·Alternative·Pop-Punk

Älteres ReviewTayne - LOVE
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Flash Forward
Foto: Luca Vasilisin / Offizielles Pressebild

Flash Forward

DeutschlandSeit 2010

Flash Forward ist eine Alternative-Rock-Band aus dem Ruhrgebiet, die sich 2010 gegründet hat. Ihr erstes Album „Games, Cheats & Fakes“ brachten sie ein Jahr später auf den Markt – ganz ohne Label und …

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