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Asking Alexandria - See What’s On The Inside
ReviewMetalcorePost-Hardcore

Asking Alexandria

See What’s On The Inside

Album

VÖ 01. Oktober 2021Better Noise Musiccd · vinyl
Sarah-Jane Albrecht/27. September 2021
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S

Sarah-Jane Albrecht


Dass Asking Alexandria schon seit längerem keine eingefleischte Metal-Band mehr ist, beweisen sie mit der neusten musikalischen Produktion. Zum ersten Mal wird die neue Platte „See What’s On The Inside“ über das Label Better Noise Music erscheinen.

Wie das zweite „Pandemie-Album“, welches am 01. Oktober 2021 erscheinen wird, klingt und welche Bilderüberraschung euch erwartet, das erfahrt ihr in unserer Review.

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So klingt „See What’s On The Inside“ von Asking Alexandria

Gehe man auf die Instagram-Seite der Jungs und schaue sich Dannys Narration zum anstehenden Album an, der wird die regelrechte Werbung für den neuen Sound bemerken. Es ist die Rede von der Abwendung von digitalen Equipment. Neu ist der organische Sound, der beispielweise die Drums kräftiger, intensiver und lauter werden lässt.

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Ebenso ist ein Live-Orchester von der Partie. Solch eine Produktion ist untypisch für Metal-Bands. Daher begrüßen wir nun den neuen und, laut Danny, den wahren Sound der Truppe.

Ist der neue Sound wirklich so organisch und gigantisch?

Auffällig wird der neue Sound bereits im Intro und der ersten vorab veröffentlichten Single „All Alone“. Das Live-Orchester sowie das Gitarrenspiel klingen mächtiger und eindrucksvoller als je zuvor.

Der Nachfolger „Fade Out“ enttäuscht ebenfalls nicht. Mit seinem catchy und wirklich schrägen Gitarrenpart entpuppt sich der Song bereits zu Beginn als wirklich einprägsam. Zusätzlich werden die Drums majestätisch hervorgehoben. Die Jungs haben hier absolut nicht gespart. Abgerundet wird der Song mit steigerndem Tempo und aggressiven Tönen seitens Danny.

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Nach zwei weiteren Songs, die ähnlich wie die Vorgänger gestrickt sind, nimmt die Platte eine musikalische Wendung an. Ruhigere Töne sowie melodische Akkorde werden ausgepackt. Damit zeigen sie die andere Seite der Truppe.

„Find Myself“ ist der längste und erste Track, der ruhigere und melodischere Töne anschlägt. Hier wendet man sich ein wenig vom typischen Arena-Rock ab und schlägt mit der Gitarre alternative sowie klassische Wege mit dem Orchester ein. Der Hörer wird auf einer Wolke oder Welle sanft dahingetragen. Die Melodie klingt allemal einladend und vertraulich. So haben sie auch mit den Lyrics dafür gesorgt, dass das Paket zusammenpasst. Wie bereits der Titel besagt, handelt der Song von der Selbstfindung. Sicherlich wird dieser Track einige aus emotionalen Gründen ansprechen.

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Emotional bleibt es weiterhin mit „See What’s On The Inside“. Dieser bewegt sich in einem ähnliche Gewässer wie „Find Myself“. Jedoch hat er seine eignen Details und Melodien, die einen eigenen Charakter verleihen. Der Track wartet lediglich darauf, zusammen mit allen Fans gesungen zu werden! Ausdrucksstarke Lyrics treffen auf einen Mischung aus sanften Moll-Tönen und mächtigen Powerchords. Wer das Label Better Noise Music kennt, der wird hier auch den mehr oder weniger typischen Sound des Label wiedererkennen.

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Mit den letzten Tracks der Platte werden nochmals härtere Akkorde angespielt. Dabei sticht „Fame“ besonders heraus. Hier werden die „Schattenseiten“ oder gar klassischen Motive eines erfolgreichen Musikerlebens thematisiert. Für den einen oder anderen mag es überraschend erscheinen, aber tatsächlich lassen sich hier einige „Screaming“ Parts finden.

Asking Alexandria hinter den Kulissen

Mit diesem Album soll alles anders sein. Neues Label, neue Produktion, neue Freundschaften, neuer Fotograf. Durch größere Distanzen zueinander und der digitalen Welt haben sich die menschlichen Beziehungen der Bandmitglieder entfremdet. Deshalb lebten sie für einige Monate abgeschieden von der Welt, um sich als Band wieder ein ganzes Stück näherzukommen.

Frontmann Danny Worsnop entschied sich, als Fotograf aktiver zu werden und knipste die intimen Momente der Band. Ein paar Fotos sind bereits auf ihren Social Media-Kanälen zu sehen.

Foto: Asking Alexandria / Offizielles Pressebild

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Fazit

8/10
· Sehr stark

Zu Beginn scheint es einem schwer, einen wirklichen Hit zu finden. Ob es euch nach mehrmaligen Hören gelingt, das liegt an euch. Doch wer sich das Album aufteilt, eventuell nicht im Gesamtpaket anhört, der wird den einen oder anderen Song für sich finden. Viele Songs klingen ähnlich und doch haben sie den einen oder anderen Aspekt, der den Track für sich allein definiert. Doch eins treffen sie vollkommen: Die musikalische Produktion. Damit haben sie ein Ass aus dem Ärmel gezogen, der einen frischen Wind in die Sache bringt.

Asking Alexandria - See What’s On The Inside

Asking Alexandria

See What’s On The Inside

Album

VÖ 01. Oktober 2021

cd · vinyl

Better Noise Music

▶Tracklist 11 Songs
  1. 1Intro
  2. 2Alone Again
  3. 3Faded Out
  4. 4Never Gonna Learn
  5. 5If I Could Erase It
  6. 6Find Myself
  7. 7You've Made It This Far
  8. 8See What's On The Inside
  9. 9Misery Loves Company
  10. 10Fame
  11. 11The Grey
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Asking Alexandria·Metalcore·Post-Hardcore

Älteres ReviewWage War - Manic
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Asking Alexandria
Foto: Asking Alexandria / Offizielles Pressebild

Asking Alexandria

EnglandSeit 2006

Asking Alexandria ist eine britische Band aus York. 2006 wurde sie von Gitarrist Ben Bruce in Dubai gegründet. Da die damaligen Bandmitglieder alle ausstiegen, wanderte er nach Großbritannien aus und …

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