
Zakk Wylde über Ozzy Osbournes Tod: „Man hatte einfach das Gefühl, dass er für immer da sein wird“
Der Schmerz sitzt tief.
Als Redakteurin bei MoreCore.de versorgt Laura ihre Leser:innen mit den heißesten News aus der alternativen Musikszene. Sie hat ein besonderes Faible für Deathcore, aber ihre Liebe zur Musik erstreckt sich über eine breite Palette von Genres. Seit neuestem versucht sich Laura am Schlagzeug – und geht dabei ihren Nachbar:innen gehörig auf den Keks. Immerhin geht es ab und zu auch etwas ruhiger zu, denn neben der Musik zählt Gaming zu ihren liebsten Freizeitbeschäftigungen. Von Baldur's Gate 3 kommt sie seit Monaten nicht los…
Drei Wochen nach dem Tod von Ozzy Osbourne ist die Musikwelt noch immer in Trauer um eine ihrer größten Ikonen. Gitarrist Zakk Wylde, der seit 1987 an der Seite des „Prince of Darkness“ stand, bezeichnete ihn kurz nach dessen Tod gegenüber Guitar World als „eine Art großer Bruder“. In einem neuen Interview mit Waste Some Time With Jason Green spricht Wylde über die Zeit nach dem „Back to the Beginning“-Konzert Anfang Juli – Ozzys Abschiedsshow in Birmingham – und verrät, warum die Todesmeldung für ihn so überraschend kam.
Zakk Wylde über Ozzy Osbournes Tod
Instagram Post
„Es war surreal“, erzählt der Musiker. „Als wir [vom Konzert] nach Hause gingen, rief mich meine Frau Barb an – ich war gerade mit Pantera unterwegs –, dass Ozz gestorben ist.“ Über Jahrzehnte hinweg habe man sich um Ozzys Gesundheitszustand nie ernsthaft gesorgt, da er „einfach so zäh und widerstandsfähig“ gewesen sei.
„Wir dachten immer: ‚Oh, es ist nur ein weiterer kleiner Rückschlag, nur eine weitere Hürde. Wir werden das schaffen.‘ Nicht, dass man irgendetwas als selbstverständlich ansah, aber war so, als wäre er Evel Knievel [amerikanischer Stuntman und Entertainer] gewesen. Als würde er immer überleben. Selbst wenn er einen Unfall hatte und wir ihn ins Krankenhaus bringen mussten, machte er weiter.
[…] Es war, als hätte er sich selbst dazu gezwungen, lange genug durchzuhalten, um diese [letzte] Show [im Villa Park in Birmingham] zu spielen. Ich habe mich schon gefragt: Was wäre passiert, wenn die Show diesen Monat [im August] gewesen wäre? Er hätte es nicht geschafft. Das ist das Verrückte an der ganzen Sache. Man hatte einfach immer das Gefühl, dass er für immer da sein wird, so wie Keith Richards und Mick Jagger und all die anderen.“
Das ganze Interview könnt ihr euch hier ansehen:
Ozzy Osbourne starb am 22. Juli 2025 an einem Herzinfarkt. In seiner Sterbeurkunde wurden auch eine koronare Herzkrankheit und Parkinson vermerkt. Am 30. Juli fuhr ein Trauerzug durch Birmingham, bei dem Tausende Fans vor Ort Abschied nahmen. Anschließend wurde der 76-Jährige im engsten Kreis beigesetzt.
Foto: YouTube / „Zakk Wylde Breaks Down His Audition for Ozzy“


