
The Screwjetz melden sich mit der neuen Single „Bitte nicht Berlin“ zurück
Die rotzige Anti-Hymne.
Wenn unsere Tamara nicht gerade mit ihrem Master in Musikjournalismus eingespannt ist, versorgt sie die Leserschaft mit Rezensionen und Interviews rund um Bands, die eigentlich nur noch unsere Eltern hören. Zu ihren Lieblingsfreizeitbeschäftigungen gehören Till Lindemann und Wacken. Sieht man sie nicht im Club oder durch einen Moshpit tanzen, steht sie hinter dem Tresen und mixt unverschämt gute Cocktails, um mit Freuden ihre Freunde abzufüllen. Neuerdings versucht sie sich auch als Pflanzenmutti und an der E-Gitarre. Ganze 3 Akkorde beherrscht sie schon, einer Karriere in einer Punkband würde also nichts mehr im Weg stehen.
Seit 2008 bescheren uns die Punker The Screwjetz aus dem Rhein-Main-Gebiet flotte Töne und ehrliche Lyrics, verkleidet im rotzigen Haudegen-Gewand. Nun meldet sich die Kombo aus Frankfurt zurück und serviert uns mit „Bitte nicht Berlin“ einen neuen Track, voll auf die Nuss!
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Auch wenn man es nicht gleich erwartet: Auch Berliner dürfen sich an der brandneuen Anti-Hymne von The Screwjetz erfreuen. Denn viel mehr geht es darin um ein Lebensgefühl, dass eigentlich jeder von uns kennt. Egal aus welcher Bling-Bling-Großstadt, welchem Roboter-Vorort oder Kuhkaff oder man auch stammt.
Wie die Band selbst verrät, geht es nämlich in „Bitte nicht Berlin“ viel mehr um die unerträgliche Eintönigkeit der Stadt und das Gefangensein im Alltag. Sie schreibt:
„Was uns jetzt genau geritten hat, diese kleine (Anti-)Hymne über die Hauptstadt zu schreiben, wissen wir auch nicht so genau. Aber Berlin ist auch mehr beispielhaft und sinnbildlich gemeint, denn ähnliche Geschichten wie der ‚Held‘ unserer kleinen Hymne können bestimmt die meisten erzählen, oder? Ganz in egal in welcher Stadt das hektische Hamsterlaufrad steht, dass wir Leben und Alltag nennen. In diesem Sinne: Bitte nicht [HIER DEN NAMEN DEINER STADT EINSETZEN!]“
Hört hier die Anti-Großstadt-Hymne von The Screwjetz
Und auch wenn man „Bitte nicht Berlin“ auf jede Stadt ummünzen kann… klingt es soundtechnisch am Ende doch nach den Straßen der Hauptstadt: Rotzig, dreckig, frech. So wie handgemachter Punk nun mal zu klingen hat!
Weiter wollen wir euch gar nicht auf die Folter spannen: Hier geht’s lang zu „Bitte nicht Berlin“:
Und das war natürlich noch längst nicht alles, was wir in diesem Jahr von The Screwjetz serviert bekommen haben. Drei weitere brandneue Songs hat der Vierer noch im Gepäck. Wann wir mit diesen rechnen dürfen, verriet er aber bisher nicht.
Die Daumen sind gedrückt, dass wir möglichst bald Nachschlag bekommen von den Bitte-nicht-Berlinern!
Foto: The Screwjetz / Offizielles Pressebild


