
The Halo Effect: „Es gibt keine Rivalität“ mit In Flames
Überrascht hätte es uns aber nicht.
Als Redakteurin bei MoreCore.de versorgt Laura ihre Leser:innen mit den heißesten News aus der alternativen Musikszene. Sie hat ein besonderes Faible für Deathcore, aber ihre Liebe zur Musik erstreckt sich über eine breite Palette von Genres. Seit neuestem versucht sich Laura am Schlagzeug – und geht dabei ihren Nachbar:innen gehörig auf den Keks. Immerhin geht es ab und zu auch etwas ruhiger zu, denn neben der Musik zählt Gaming zu ihren liebsten Freizeitbeschäftigungen. Von Baldur's Gate 3 kommt sie seit Monaten nicht los…
Seit ihrer Gründung im Jahr 2019 und spätestens mit dem Release ihres Debütalbums „Days Of The Lost“ (2022) werden The Halo Effect immer wieder mit In Flames verglichen. Kein Wunder, schließlich besteht die Gruppe aus fünf ehemaligen In Flames-Mitgliedern: Peter Iwers (Bass), Jesper Strömblad (Gitarre), Daniel Svensson (Schlagzeug), Niclas Engelin (Gitarre) und Mikael Stanne (Gesang). Doch von Spannungen oder Rivalität zwischen den beiden Gruppen fehlt jede Spur, wie Bassist Iwers in einem aktuellen Interview mit Belgian Jesper betont.
The Halo Effect über Vergleiche mit In Flames
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„Wir haben The Halo Effect gegründet, weil wir wieder zusammen spielen wollten und einige von uns haben noch nie zusammen gespielt. Diese Konstellation hat natürlich auch noch nie gemeinsam musiziert. Ich wusste, dass es eine Menge Vergleiche geben würde und dass man über Rivalität und solche Sachen reden würde. Aber Leute, die mich kennen, wissen, dass es so etwas wie Rivalität nicht gibt. Ich versuche, mit jedem auszukommen, und das ist auch bei In Flames der Fall“, stellt Iwers klar.
„Es gibt keine Rivalität, es gibt nichts dergleichen. Lasst uns das einfach aus dem Weg räumen. Ich betreibe immer noch ein Restaurant mit Björn [Gelotte, In Flames-Gitarrist]. Wir reden immer noch ein paar Mal in der Woche miteinander.“
Dem Release des bevorstehenden zweiten Albums, „March Of The Unheard“, blickt der Musiker gelassen entgegen: „Dieses Mal hatten wir Songs, die unterwegs geschrieben wurden, und wir mussten die Zeit im Studio ein bisschen mehr einplanen als früher und uns irgendwie mehr konzentrieren. Aber es gab keinen Stress. Es gab nichts dergleichen. Ich bin also sehr gespannt darauf, die Musik zu veröffentlichen. Ich bin nicht nervös. Es wird natürlich wie immer einige Vergleiche mit In Flames geben, aber auch mit der ersten Platte, so wie es sich gehört. Aber ich bin einfach froh, die Musik herauszubringen.“
„March Of The Unheard“ zieht am 10. Januar in die Plattenläden ein. Im MoreCore Interview haben wir mit Gitarrist und Songwriter Niclas Engelin über den neuen Longplayer geplaudert. HIER geht’s zum Artikel!
Foto im Auftrag von MoreCore.de: Jennifer Ehlers (Jennas Photoworld)


