
Slipknot-Frontmann Corey Taylor: „‚Vol. 3: The Subliminal Verses‘ zu machen war ein genauso großes Risiko wie ‚Iowa'“
Die Platte feiert nächstes Jahr 20. Geburtstag.
Julia L. ist die zweite Julia im MoreCore-Bunde und ergänzt das Team gerne mit Rezensionen, News, Live-Berichten sowie kleineren und größeren Schreibarbeiten. Als Germanistin aus dem schönen Hessen ist sie ständig hin- und hergerissen zwischen “da ist ein grammatikalischer Fehler im Satz!” und “am liebste tät isch de ganze Tach nur hessisch babbele”. Tippt sie nicht gerade wie wild auf der Tastatur rum, um irgendetwas zu Papier zu bringen, findet man sie gerne mit ihrem Hund im Feld oder auf Shows und Konzerten im Rhein-Main-Gebiet. Für einige Bands fährt sie aber auch gerne mal nach NRW, Rheinland-Pfalz, Bayern oder Baden-Württemberg. Autofahren tut sie auch besonders gerne und hat dabei am liebsten gute Musik laufen. Leider will wegen der bei ihren Freunden verhassten “Schreimusik” kaum jemand mitfahren. Umso besser, denn dann hört niemand, wie schief sie mitsingt!
„Vol. 3: The Subliminal Verses“ war ein großes Risiko für Slipknot
Wie er in einem neuen Interview im Radiosender 89.5 FM WSOU verriet, habe man sich dazu entschieden, sich auf der Scheibe künstlerisch etwas mehr auszulegen. Ihnen sei damals bewusst gewesen, dass sie nicht versuchen konnten, sich immer wieder selbst zu übertreffen, da sie dann nicht mehr authentisch gewesen wären.
„Das war der Punkt, an dem wir anfingen, unsere künstlerische Seite zu zeigen, weil wir wussten, dass wir das können und es auch schon in der Vergangenheit getan hatten, aber wir hatten nie wirklich die Gelegenheit dazu bekommen. Und wir wussten auch, dass wir, wenn wir weiterhin versuchen würden, uns selbst zu übertreffen, zu jemandem werden würden, der nicht ehrlich klingt, der nicht echt klingt. Das ist einer der Gründe, warum wir aufgehört haben und gesagt haben: ‚Wir müssen unsere Grenzen erweitern und dieses Risiko eingehen.'“
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Für Corey Taylor war dieser Schritt damals nicht nur sehr wichtig, sondern auch richtig gewesen, auch wenn sich die Bandmitglieder selbst in der Zeit zunächst etwas auseinandergelebt hatten.
„Textlich, klanglich und kreativ konnten wir an einem Strang ziehen, auch wenn wir uns zu der Zeit auseinandergelebt haben, und wir haben etwas geschaffen, das bis heute wahrscheinlich – abgesehen von meinen Ansätzen, einige der Songs zu singen – eines der besten Dinge ist, die ich je gemacht habe.“
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Mittlerweile können Slipknot sieben Studioalben ihr Eigen nennen. Zuletzt brachten sie 2022 ihre LP „The End, So Far“ auf den Markt. Die LP stellt den letzten Release bei Roadrunner Records dar.
Foto im Auftrag von MoreCore.de: Pia Böhl (piaboehl)


