Als Redakteurin bei MoreCore.de versorgt Laura ihre Leser:innen mit den heißesten News aus der alternativen Musikszene. Sie hat ein besonderes Faible für Deathcore, aber ihre Liebe zur Musik erstreckt sich über eine breite Palette von Genres. Seit neuestem versucht sich Laura am Schlagzeug – und geht dabei ihren Nachbar:innen gehörig auf den Keks. Immerhin geht es ab und zu auch etwas ruhiger zu, denn neben der Musik zählt Gaming zu ihren liebsten Freizeitbeschäftigungen. Von Baldur's Gate 3 kommt sie seit Monaten nicht los…
Im letzten Jahr haben Creed ihr großes Comeback gefeiert. Wir erinnern uns: Die Band trennte sich erstmals im Jahr 2004, fünf Jahre später gab es einen erneuten Anlauf, nur um sich 2013 wieder zu trennen. Lange gab es keine eindeutigen Hinweise auf eine Rückkehr der Band. Jetzt, gut ein Jahr nach ihrer erneuten Reunion, sind die positiven Reaktionen der Fans überwältigend.
Doch das war nicht immer so. Als Creed in den 90er-Jahren kommerziell erfolgreich waren, hatten sie mit „einer Menge Gegenreaktionen“ zu kämpfen, wie sich Frontmann Scott Stapp in einem Interview mit dem Magazin Consequence erinnert.
Creed-Frontmann Scott Stapp: „Frustrationen, Wut und Schmerz“
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„Ich denke, die anfänglichen Rückschläge waren zum Teil darauf zurückzuführen, dass wir so schnell so groß wurden – acht Nummer-Eins-Singles in Folge“, erklärt Stapp. „Ich meine, wir waren überall im Radio. Man konnte uns nicht entkommen.“
Er glaubt aber auch, dass besonders elitäre und kritische Medien ein negatives Narrativ rund um die Band gesponnen haben. „Und während dieses Narrativ in die Welt gesetzt wurde, verkauften wir mehrere Abende lang Arenen aus und veröffentlichten Platten mit Diamant-Status.“
Die negative Berichterstattung hätte laut Steep also überhaupt nicht zu dem gepasst, wie die Fans in Wirklichkeit zur Band gestanden haben. Plötzlich seien sie nicht mehr auf den Titelseiten mit der Aufschrift „Creed ist der Retter des Rock ’n‘ Roll“ gewesen, sondern die von den Medien am meisten gehasste Band.
Das habe die Jungs damals stark getroffen: „In diesem jungen Alter gab es natürlich Frustrationen, Wut und Schmerz“, gibt Stapp zu. Doch nun, Jahre später, tue es nicht mehr weh. Alles, was jetzt zählen würde, seien die Fans sowie der Versuch, sich auf die positiven Dinge zu konzentrieren und tolle Shows abzuliefern.