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Reeperbahn Festival: So war der zweite Tag! (23.09.2021)

Mit kleineren Problemchen.

VON AM 25/09/2021

Reeperbahn Festival Teil zwei! Nachdem der erste Tag des viertägigen Festivals einen guten Start darstellte schien es am zweiten Tag äußerst divers und vielfältig zu werden, zumindest wenn man das Lineup des Tages betrachtet.

Hatte man am Mittwoch noch die ersten Spuren des Herbstes genossen, so zeigte sich Hamburg am Donnerstag mit kalten Winden und feinstem Nieselregen von seiner schönsten Seite. Die Witterung beeinflusste besonders die Open Air-Bühnen.

So auch die „Draußen im Grünen Stage“. Die in einer Parkanlage gelegene Ganzjahres-Bühne beherbergte an diesem Abend den Berliner Betterov und seine Band. Passend zum Konzert hörte der Regen allerdings auf, Hamburg hatte sich schlichtweg für Betterov geduscht.

Betterov bieten die optimale Atmosphäre

Nachdem die Band mit tosendem Glockenläuten auf die halbrunde Bühne betrat, ging es auch gleich richtig los. Die eingängigen Texte, eine musikalische Untermalung, die sich zwischen Indie, New Wave und Rock bewegte, und die eintretende Dunkelheit. Das passte optimal und zog das Publikum in den Bann. Selbiges blieb zwar, wie zuvor gefordert, an den Plätzen, jedoch keineswegs sitzend.

Reeperbahn Festival 2021

Nach Ansage von Sänger Manuel Bittorf erhoben sich die Fans, wodurch sich die Stimmung auf der Freilichtbühne noch einmal deutlich hob. Zu tief gehenden, traurigen Texten lässt es sich eben auch auf der Stelle tanzen. Nicht nur dem Publikum, auch der Band machte es sichtlich Spaß wieder Live-Musik zu spielen und ein direktes Feedback zu erhalten.

Gewohnte Festivalspontanität ist äußerst schwierig

An den restlichen Spielstädten ging es währenddessen deutlich positiver zu. Auf dem Rückweg von Betterov hörte man an der ein oder anderen Stelle die unterschiedlichsten Klänge. So waren elektronische Beats zu hören und gerade einmal 50 Meter weiter wurden tanzbare Reggae-Beats laut.

Auch an diesem Tag hatte das Reeperbahn Festival einiges für die Besucher zu bieten, sofern man in seiner musikalischen Ausrichtung breit genug aufgestellt war.

Die Tatsache, dass die unterschiedlichen Spielstätten durch getroffene Corona-Maßnahmen deutlich geringere Kapazitäten aufwiesen, war es äußerst schwierig eine spontane Indoor-Location zu besuchen. Darüber hinaus sorgten verlängerte Einlassprozesse für einen erhöhten Planungsaufwand, auch bei den Besuchern. Ein schneller Wechsel von Club zu Club war ergo leider Fehlanzeige.

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