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Foto: Robin Harper / Offizielles Pressebild
Rage Against The Machine: „Killing In The Name“ erreicht 1 Milliarde Streams auf Spotify
Music

Rage Against The Machine: „Killing In The Name“ erreicht 1 Milliarde Streams auf Spotify

F*ck you, I won't do what you tell me.

Malin Jerome Weber/13. Januar 2025· Aktualisiert 6. April/3 Min.
M

Musiker durch und durch. Ein Leben ohne Mucke machen, hören und live erleben, gibt es für Malin nicht. Dementsprechend ist Musik auch Malins Lieblings-Gesprächsthema. Und damit er seinem Umfeld damit nicht zu sehr auf die Nerven geht, schreibt er einfach für MoreCore. Die neuesten Alben von altbekannten und gefeierten Artists, vom Underdog aus dem Nischengenre, von lokalen Konzerten oder den großen Festivals – you name it – Malin wird euch etwas dazu erzählen. Als Schlagzeuger, Musiklehrer und Student der sozialen Arbeit findet er, dass man Musik und Menschen nicht trennen kann oder sollte, denn nichts macht Musik schöner, als die Gemeinschaft und das Miteinander. Wenn er euch nicht gerade von seiner Plattensammlung berichtet, probt und schreibt er wahrscheinlich mit seiner Band Small Strides, stopft sich den Bauch mit Guacamole voll oder steht am Fenster und beobachtet die Hunde in der Nachbarschaft.


Rage Against The Machine/Music·#Rage Against The Machine
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Leider können wir euch aus dem Hause Rage Against The Machine immer noch nicht die freudige Nachricht überbringen, dass sich die Band das mit dem endgültigen Live-Aus nochmal anders überlegt hat. Dennoch gibt es heute einen besonderen Grund zum Feiern: Die Streams ihres monumentalen Hits “Killing In The Name” haben vor Kurzem auf Spotify die Milliardenmarke überschritten. Dass ein Kampfschrei gegen Polizeibrutalität und rechte Gewalt ganze drei Jahrzehnte nachhallt, könnte in der heutigen Zeit insbesondere in letzterem Falle wichtiger denn je sein.

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“Killing In The Name” entstand 1991 als Reaktion auf die unverhältnismäßige Polizeigewalt am Afroamerikamer Rodney King, in dessen Zuge die Beschuldigten unerwartet freigesprochen wurden. Die darauffolgenden Unruhen in Los Angeles sowie die Veröffentlichung des Songs ein halbes Jahr später sollten ein für alle klargemacht haben, dass jede Aktion eine Reaktion hervorruft. Die weltweiten Probleme mögen sich zwar 30 Jahre später verändert und weiterentwickelt haben, doch die Wurzel scheint gleich zu bleiben. Die Bottroper Hardcoreband The Pariah brachte es in ihrem Song “Regression” vor einigen Jahren auf den Punkt: “The victims change, but the actors stay the same”.

Rage Against The Machine haben einen Stein ins Rollen gebracht

Dass Rage Against the Machine den ersten politischen Rocksong aller Zeiten geschrieben haben, wäre doch glatt gelogen. Dennoch lässt sich ihr besonderes Wirken in diesem Bereich nicht unter den Tisch kehren – gerade wenn ganze Bands wie Stray From the Path ihren Sound und ihre Themen maßgeblich auf der Arbeit von den Kaliforniern aufgebaut haben. Gitarrist Tom Morello betrachtet das Ganze in seinem X-Post zum Streaming-Rekord ein wenig nüchterner:

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In beunruhigenden Zeiten wie diesen, die in vielen Teilen der Zeit einen ungeheuren Rechtsruck hervorrufen, benötigen wir solche Songs vielleicht dringender denn je. Songs, die uns daran erinnern, dass in der Vergangenheit Dinge so unglaublich schief gegangen sind, dass sie sich unter keinen Umständen wiederholen dürfen. Nicht umsonst kündigten Chuck D und B-Real “Killing In The Name” während der Prophets of Rage-Ära oftmals mit den Worten an: “Dangerous times demand dangerous songs.”

Neuzugang im Billions Club

Mit Sicherheit dürfen sich Rage Against the Machine schon sehr bald über ihre Aufnahme in die Spotify-Playlist “BILLIONS CLUB” freuen. Dort werden sie mit den anderen 849 Songs aufgeführt, die ebenfalls mindestens eine Milliarde an Streams erreicht haben. Auch wenn das Quartett noch weit davon entfernt ist, an die Erfolge von “Blinding Lights” oder “Shape of You” (beide über 4 Milliarden Streams) anzuknüpfen, lässt sich die Ehre nicht von der Hand weisen, in dieser besonderen Liste vertreten zu sein.

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Beitragsbild: Robin Harper / Offizielles Pressefoto


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