Vanessa schreibt am liebsten über Geschichten, die mehr Hintergrund verdienen als nur eine Schlagzeile. Besonders zuhause fühlt sie sich zwischen modernem Metalcore und Alternative Metal.
Mimi Barks meldet sich mit neuer Musik zurück. Ihre Single „Dreamstate Of Hell“ feiert heute um 18 Uhr Videopremiere und markiert den Start eines neuen Kapitels: Damit stehen alle Zeichen auf ihrer kommenden EP „Dreamstate Of Fear“.
Neue Single verspricht einen düsteren Sound zwischen Trap und Metal
„Dreamstate Of Hell“ bewegt sich erneut irgendwo zwischen Metal, Industrial und Trap, fällt dabei aber noch roher und persönlicher aus als bisherige Releases. Der Track entstand in Zusammenarbeit mit Produzent Ruben Cardenas. Verantwortlich für den Mix war Owen Claxton (u. a. Bring Me The Horizon).
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Inhaltlich beschreibt Mimi Barks den Song als Spiegel eines Zustands zwischen Realität und innerem Chaos:
„Manchmal fühlt es sich an, als würde die Welt in einen traumartigen Zustand der Hölle abgleiten – und die meisten merken nicht einmal, dass sie darin schlafen. Überall sehe ich Lärm, Verfall, Gewalt, Ablenkung – und jetzt wird sogar Krieg wieder Teil unseres Alltags. Für mich sind Himmel und Hölle aber keine Orte, die nach dem Tod auf uns warten, sondern Bewusstseinszustände, die wir jeden Tag selbst erschaffen, solange wir hier leben. Die eigentliche Frage ist: Was fütterst du – das Gift oder das Licht? ‚Dreamstate of Hell‘ war der erste Song, den ich nach meinem Umzug nach Los Angeles geschrieben habe, und er wurde zum Ausgangspunkt für alles, was danach kam. Gleichzeitig ist es die erste Single aus meiner kommenden EP ‚Dreamstate of Fear‘.“
Gedreht wurde das dazugehörige Musikvideo in Downtown Los Angeles, ihrer aktuellen Wahlheimat. Aufgewachsen in Bochum, zog sie später nach Berlin, wo sie anfing, Musik zu machen. Ihr findet es ab 18 Uhr über den Player:
YouTube Video
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Dass überhaupt neue Musik erscheint, ist keine Selbstverständlichkeit: Laut Mimi Barks wurde ihr Album von einem Kollaborationspartner gestohlen, woraufhin sie sich zurückzog.
„Mein Album, gestohlen von der Person, mit der ich es aufgenommen habe. Aber Niederlage ist nicht das Ende, sondern ein Hindernis, und Hindernisse schärfen den Verstand. Was verloren ging, wurde zu Treibstoff. Schmerz in Kreativität verwandeln, aus dem Nichts etwas erschaffen. Ausdruck ist der Sinn.“
Das Ergebnis ist die nun im Sommer über ihr eigenes Label DEATHKISS Records erscheinende EP: „Kein Ersatz, sondern eine Wiedergeburt. Eine neue Ära beginnt jetzt. Härter. Klarer. Kompromisslos.“ Es verspricht also der Beginn einer Phase zu sein, die schwerer, dunkler und fokussierter ist als alles, was wir bisher von Mimi Barks kannten.
Parallel dazu baut Mimi Barks ihre Live-Präsenz weiter aus. Neben ihrem US-Tourdebüt im Frühjahr stehen im Juni2026 auch Europa-Shows mit Wargasm (UK) an, darunter mehrere Termine in Deutschland. Tickets für die Tour gibt’s über den Link unten.