Als Redakteurin bei MoreCore.de versorgt Laura ihre Leser:innen mit den heißesten News aus der alternativen Musikszene. Sie hat ein besonderes Faible für Deathcore, aber ihre Liebe zur Musik erstreckt sich über eine breite Palette von Genres. Seit neuestem versucht sich Laura am Schlagzeug – und geht dabei ihren Nachbar:innen gehörig auf den Keks. Immerhin geht es ab und zu auch etwas ruhiger zu, denn neben der Musik zählt Gaming zu ihren liebsten Freizeitbeschäftigungen. Von Baldur's Gate 3 kommt sie seit Monaten nicht los…
Linkin Park haben letzte Woche ihr großes Comeback gefeiert und ihr neues Line-up der Welt vorgestellt. Ab sofort steht Emily Armstrong als Sängerin hinter dem Mikro, außerdem hat sich die Band von ihrem ehemaligen Drummer und Gründungsmitglied Rob Bourdon getrennt. Colin Brittain übernimmt nun seine Rolle.
Warum sich die Band dazu entschieden hat, trotz Besetzungswechsel weiter unter dem Namen Linkin Park Musik zu machen, erklärt Mike Shinoda in einem aktuellen Interview mit dem US-Radiosender Q101 (via Blabbermouth).
Mike Shinoda: „Das ist das beste Linkin Park-Album, das wir machen konnten“
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„In der Mitte des Prozesses waren wir offen dafür, dass die Besetzung vielleicht eine andere ist, dass es mehrere Sänger:innen gibt, dass es vielleicht einen anderen Namen gibt und so weiter“, erklärt Shinoda.
„Und dann, als die Musik in den Fokus rückte, sagten wir uns: ‚Das ist das beste Linkin Park-Album, das wir machen konnten. Es ist so Linkin Park, dass wir Idioten sind, wenn wir es anders nennen würden.‘ Denn das wäre wie eine falsche Darstellung. Es wäre dumm. Und wenn die Leute mehr von dem Album hören, werden sie das verstehen.“
Einen ersten Vorgeschmack haben wir bereits mit der brandneuen Single „The Emptiness Machine“ bekommen, die Shinoda, Armstrong und Co. im Reunion-Livestream letzten Donnerstag in Los Angeles (Ortszeit) performt haben. Seitdem finden sich im Netz so einige Kommentare, die Armstrong mit dem 2017 verstorbenen Frontmann Chester Bennington vergleichen. Hierzu hat Shinoda eine klare Meinung:
„Jeder sagt so etwas wie ‚Emily tritt in Chesters Fußstapfen‘ und blah, blah, blah. Ich mag diese Formulierung nicht. Ich verstehe, dass sie eine Lücke in der visuellen Besetzung der Band füllt, aber ich habe auch das Gefühl, dass Chester einmalig war. Er ist nur Chester. Und Emily ist auch einmalig. Sie ist nur Emily. Wenn ich sie singen höre, klingt sie für mich nicht wie er, sie klingt wie sie. Und das ist es, was ich mag […].“
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Bereits seit Anfang des Jahres wurde gemunkelt, dass Linkin Park eine neue Sängerin gefunden haben. Der Ausstieg von Drummer Bourdon kam für viele jedoch überraschend. Gegenüber Billboard verriet Shinoda, dass Bourdon schon vor einigen Jahren Abstand zur Band gewinnen wollte und sich infolgedessen immer weiter zurückgezogen hatte. „Für mich als Freund war das traurig, aber gleichzeitig möchte ich, dass er das tut, was ihn glücklich macht. Natürlich wünscht ihm jeder das Beste“, so der Musiker.
Das neue Line-up von Linkin Park besteht aus Emily Armstrong, Mike Shinoda, Colin Brittain, Brad Delson, Dave „Phoenix“ Farrell und Joe Hahn. Im Comeback-Livestream sprang Gitarrist Alex Feder für Delson ein und wird auch zukünftig mit der Band auf Tour gehen.