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„I’m Not Okay“: Londoner Ausstellung nimmt Emo-Kultur der 2000er-Jahre unter die Lupe
Lifestyle

„I’m Not Okay“: Londoner Ausstellung nimmt Emo-Kultur der 2000er-Jahre unter die Lupe

It’s not a phase, mom!

Laura-Marie Reiners/1. Oktober 2024· Aktualisiert 6. April/2 Min.
L

Als Redakteurin bei MoreCore.de versorgt Laura ihre Leser:innen mit den heißesten News aus der alternativen Musikszene. Sie hat ein besonderes Faible für Deathcore, aber ihre Liebe zur Musik erstreckt sich über eine breite Palette von Genres. Seit neuestem versucht sich Laura am Schlagzeug – und geht dabei ihren Nachbar:innen gehörig auf den Keks. Immerhin geht es ab und zu auch etwas ruhiger zu, denn neben der Musik zählt Gaming zu ihren liebsten Freizeitbeschäftigungen. Von Baldur's Gate 3 kommt sie seit Monaten nicht los…


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Zwanzig Jahre nach der Veröffentlichung von Klassikern wie „Three Cheers For Sweet Revenge“ von My Chemical Romance und „In Love And Death“ von The Used, hat in London eine neue Ausstellung eröffnet, die die Emo-Kultur zwischen den Jahren 2004 und 2009 näher beleuchtet. Unter dem Titel „I’m Not Okay“ wirft die Ausstellung einen Blick auf die damalige Musik, die Fans sowie die Bedeutung der Emo-Bewegung.

Emo-Ausstellung in London eröffnet

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Es handelt sich hierbei um eine Zusammenarbeit zwischen dem Museum Of Youth Culture und der City Of London Corporation, die einen „ungefilterten Blick auf die Zeit, in der Jugendkultur süß, roh, verletzlich und unapologetisch anders war“ versprechen. Zu den Ausstellungsstücken gehören unter anderem persönliche Fotos von alten Festplatten und Photobucket-Accounts, die mit frühen Digital- und Handykameras aus der Mitte der 2000er-Jahre aufgenommen wurden. Weiter heißt es:

„Die Ausstellung untersucht, wie diese Szene mit Internetruhm und -drama verflochten war und wie Teenager ihre Ängste durch bekenntnishafte Texte, enge Jeans und schwarz gefärbte Haare zum Ausdruck brachten. ‚I’m Not Okay‘ geht der Frage nach, wie Emo zu einer positiven Kraft der Akzeptanz wurde, die sich mit Fragen der Sexualität, der psychischen Gesundheit, des Geschlechts, der Identität und der Zugehörigkeit auseinandersetzte.

Es war eine der ersten Subkulturen, die eine Brücke zwischen der physischen und der digitalen Welt schlug und damit den Grundstein für das heutige digitale Jugendbeben legte, das von TikTok und Instagram angeführt wird…“

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Die Ausstellung kann noch bis zum 15. Januar 2025 in der Barbican Music Library in London besucht werden. Weitere Infos findet ihr hier.

Bild: YouTube / „My Chemical Romance – I’m Not Okay (I Promise) [Dialogue/MTV Version]“


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