Kathrin ist ein Chamäleon des alternativen Musikgeschmacks, mit einem Faible für alles, was außergewöhnlich ist. Nichts bleibt vor ihr sicher – und erst recht kein Nischengenre. Da überrascht es wohl nicht, dass sie als Allrounder das MoreCore-Team tatkräftig unterstützt. Wenn sie nicht gerade voller Inbrunst an neuen Alben- und Live-Reviews schreibt, sitzt sie entweder in einem spannenden Bandinterview, um uns auf dem neusten Stand zu halten, oder verfasst informative MoreCore-Beiträge für die Website. Möchte man das Herz unserer Münsteranerin (jetzt Kölnerin) im Sturm erobern, dann am besten mit Sci-Fi-Lektüre aus den 60ern, Star Wars - kein Star Trek! - oder Lebkuchen.
Vor knapp zwei Wochen kündigten Grey Daze ein neues Album an. Ihr letzter Lonplayer „Amends“ erschien 2020 und enthält Aufnahmen des im Juli 2017 verstorbenen Chester Bennington (Linkin Park). Nachdem er die Band zuvor verlassen hatte, schloss er sich ihr kurz vor seinem Tod wieder an. An Gedenken an ihren verstorbenen Freund und Sänger haben Grey Daze für den 17. Juni 2022 ihr neues Album „The Phoenix“ angekündigt.
Grey Daze veröffentlichen vierteilige Dokumentarreihe „Creation of The Phoenix“
In Zusammenhang mit dem Album veröffentlichen die Mitglieder der Band außerdem eine vierteilige Dokumentarfilm-Reihe „Creation of The Phoenix“, die von der Geschichte der Kombo und der Enstehung ihres bevorstehenden Albums erzählen soll.
Die erste Episode ist bereits erschienen, die weiteren drei Folgen werden im Frühjahr im Vorfeld der Release von „The Phoenix“ veröffentlicht.
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Schlagzeuger Sean Dowdell sagt über das neue Album, an dem auch Dave Navarro und Richard Patrick sowie Chester Benningtons Töchter Lily und Lila mitgewirkt haben, dass es eine andere Stimmung einfängt als das 2020 erschienene Album Amends:
„Amends war emotionaler und nachdenklicher. Wir fühlten uns traurig, als wir es schrieben. Jetzt, wo wir ein paar Jahre zurückliegen, ist es sehr klar, was wir durchgemacht haben. Wir befanden uns in einem anderen Stadium der Trauer. Wir haben den Schock und die Traurigkeit durchlebt. Jetzt sind wir wieder bei der Dankbarkeit angelangt. The Phoenix ist also eher eine Hommage an unseren Freund, sein Talent und seine Musik. Es fängt die Angst und die Energie von Chester ein, in die sich die Leute verliebt haben. Es ist viel aggressiver. Wenn du Chesters Schrei magst, wirst du diese Platte lieben.“
Bevor Chester Bennington als Mitglied von Linkin Park erfolgreich wurde, war er als Sänger bei Grey Daze aktiv. Kurz vor seinem Tod schloss er sich der Band erneut an, um an neuem Material zu arbeiten. Die Aufnahmen wurden 2020 auf „Amends“ veröffentlicht.