
Disturbed über neue Old School-EP: „Klingt wie etwas zwischen ‚The Sickness‘ und ‚Ten Thousand Fists'“
Man wolle den alten Vibe wiederbeleben.
Julia L. ist die zweite Julia im MoreCore-Bunde und ergänzt das Team gerne mit Rezensionen, News, Live-Berichten sowie kleineren und größeren Schreibarbeiten. Als Germanistin aus dem schönen Hessen ist sie ständig hin- und hergerissen zwischen “da ist ein grammatikalischer Fehler im Satz!” und “am liebste tät isch de ganze Tach nur hessisch babbele”. Tippt sie nicht gerade wie wild auf der Tastatur rum, um irgendetwas zu Papier zu bringen, findet man sie gerne mit ihrem Hund im Feld oder auf Shows und Konzerten im Rhein-Main-Gebiet. Für einige Bands fährt sie aber auch gerne mal nach NRW, Rheinland-Pfalz, Bayern oder Baden-Württemberg. Autofahren tut sie auch besonders gerne und hat dabei am liebsten gute Musik laufen. Leider will wegen der bei ihren Freunden verhassten “Schreimusik” kaum jemand mitfahren. Umso besser, denn dann hört niemand, wie schief sie mitsingt!
Disturbed arbeiten bekanntermaßen an neuer Musik. Frontmann David Draiman verriet in einem neuen Interview mit dem Revolver Magazine nun auch die ersten Details darüber, in welcher Form uns das neue Material erreicht und vor allem auch, wie es klingen wird.
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Disturbed wollen eine EP mit fünf bis sechs Songs veröffentlichen
Demnach dürfen wir uns wohl auf eine EP mit rund fünf bis sechs Stücken freuen. Ein ganzes Album wolle er aus bestimmten Gründen nicht veröffentlichen. Dazu sagte er:
„…I’m determined to not put a full album out. We put all of our heart and soul into every single song we create. And to write 10 songs for three of them to get worked at radio and recognized and remembered by the fans, and then for the other seven to sit on a shelf collecting dust — why? There’s no point in that anymore. So for the next couple, it’ll be about five or six tracks at a time.“
So wird die neue Scheibe klingen
Soundtechnisch dürfen sich vor allem Disturbed-Fans der frühen Tage auf die Scheibe freuen. Die EP soll einen Oldschool-Vibe haben und klingen wie etwas, was sich zwischen „The Sickness“ (2000) und „Ten Thousand Fists“ (2005) befindet.
„We’ve come up with some unbelievable new material that is just pummeling and rhythmic and aggressive and anthemic and poly-syncopated — Disturbed 101, everything people fell in love with us for in the first place […] You can create over Zoom or some shit like that but it’s not the same, that inspiration in the moment in front of each other — the magic, energy and electricity that occurs — nothing really compares to it. It was a welcome rush back into the system. Fucking amazing. It’s sounding somewhere between ‘The Sickness‘ and ‘Ten Thousand Fists‘, for sure.“
Das klingt doch mehr als vielversprechend. Wir freuen uns auf das neue Material und harren bis dahin mal der Dinge.
Zuletzt brachten Disturbed 2018 ihre aktuelle LP „Evolution“ auf den Markt. Es handelt sich hierbei um das achte Studio-Album der Truppe.
Bild: Disturbed / YouTube: „Hold on to Memories [Official Music Video]“


