
DevilDriver: Mike Spreitzer stellt sein neues Projekt Verona On Venus vor
Ein erstes Album ist im Anflug.
Julia L. ist die zweite Julia im MoreCore-Bunde und ergänzt das Team gerne mit Rezensionen, News, Live-Berichten sowie kleineren und größeren Schreibarbeiten. Als Germanistin aus dem schönen Hessen ist sie ständig hin- und hergerissen zwischen “da ist ein grammatikalischer Fehler im Satz!” und “am liebste tät isch de ganze Tach nur hessisch babbele”. Tippt sie nicht gerade wie wild auf der Tastatur rum, um irgendetwas zu Papier zu bringen, findet man sie gerne mit ihrem Hund im Feld oder auf Shows und Konzerten im Rhein-Main-Gebiet. Für einige Bands fährt sie aber auch gerne mal nach NRW, Rheinland-Pfalz, Bayern oder Baden-Württemberg. Autofahren tut sie auch besonders gerne und hat dabei am liebsten gute Musik laufen. Leider will wegen der bei ihren Freunden verhassten “Schreimusik” kaum jemand mitfahren. Umso besser, denn dann hört niemand, wie schief sie mitsingt!
Seit 2004 spielt Mike Spreitzer bei DevilDriver Gitarre und nach beinahe 20 Jahren hat sich der Musiker eine kleine Nebenbeschäftigung in Form eines brandneuen Projekts gesucht. Denn mit Verona On Venus stellt der Gitarrist nun sein neues Projekt vor – und handfestes Material ist schon zum Greifen nah!
Mike Spreitzer (DevilDriver) mit neuer Band Verona On Venus
Die Formation ist eigentlich eher ein Ein-Mann-Projekt, spielte Spreitzer die meisten Instrumente selbst ein und übernahm auch die Gesangseinlage auf den Songs. Einzig das Schlagzeug wurde von Austin D’Amond (Chimaira, Bleed The Sky) eingespielt, der von 2015 bis 2022 ebenfalls Teil von DevilDriver war.
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Und Spreitzer war fleißig, denn das erste ist fertig und besitzt sogar schon ein Release-Date. „Popular Delusions“ heißt der erste Longplayer und wird am 19. Januar 2024 das Licht der Welt erblicken. Einen ersten Appetizer gibt’s dann bereits nächste Woche zu hören – die Single-Auskopplung „Rodent“ erreicht uns am 01. Dezember 2023.
Musikalisch wird’s wohl in die Goth- und Industrial-Richtung gehen, wenn man der Aussage von Mike Spreitzer Glauben schenken darf. Dazu sagt er:
„Es gibt eine dunkle und widerspenstige Seite der Musik, die verloren gegangen ist. Es ist an der Zeit, sie wiederzuentdecken und die Menschen daran zu erinnern, dass das Unbequeme und Beunruhigende nicht vergessen werden sollte. Die Bands, Musiker und hingebungsvollen Fans des Metal und all seiner Subgenres waren die Pioniere des Unheimlichen und Gruseligen, und genau das macht diese Kultur in einer Welt der Normalität so unglaublich einzigartig. Das Schreiben dieses Albums war mein persönlicher Beweis dafür, dass ich an Grenzen stoßen kann, von denen ich immer wusste, dass sie sowohl musikalisch als auch kreativ existieren. Dieses Album war nicht so sehr eine Entdeckung meiner selbst, sondern eher eine Bestätigung, dass ich an einen Ort in mir gehen kann, der bisher verschüttet war. Ich habe mich endlich dazu gezwungen, diese Seite von mir zu entdecken.
Die Zusammenarbeit mit meinem Team von talentierten Kreativen, die meine Vision bis ins kleinste Detail umsetzten, war auf eine Weise belebend und lohnend, wie ich es mir nie hätte vorstellen können. Ich bin ihnen allen zutiefst dankbar.“
Wir sind sehr gespannt und freuen uns auf das erste Material von Verona On Venus.
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Foto: Ryan Hunter / Offizielles Pressebild


