
Deftones: Darum sind auf ihren Albumcovern so oft Tiere zu sehen – laut Drummer Abe Cunningham
„Es sind einfach sehr einprägsame Bilder.“
Als Redakteurin bei MoreCore.de versorgt Laura ihre Leser:innen mit den heißesten News aus der alternativen Musikszene. Sie hat ein besonderes Faible für Deathcore, aber ihre Liebe zur Musik erstreckt sich über eine breite Palette von Genres. Seit neuestem versucht sich Laura am Schlagzeug – und geht dabei ihren Nachbar:innen gehörig auf den Keks. Immerhin geht es ab und zu auch etwas ruhiger zu, denn neben der Musik zählt Gaming zu ihren liebsten Freizeitbeschäftigungen. Von Baldur's Gate 3 kommt sie seit Monaten nicht los…
Wer einen Blick auf die Diskografie von Deftones wirft, merkt schnell: Chino Moreno und Co. scheinen ein Faible für tierische Motive zu haben: „White Pony“ (2000), „Diamond Eyes“ (2010), „Gore“ (2016) – und jetzt auch das am Freitag erscheinende Album „private music“. Nur Zufall? Oder steckt da mehr hinter? Drummer Abe Cunningham hat in einem neuen Interview mit Moshpit Passion ein bisschen Licht ins Dunkel gebracht.
Deftones: Das steckt hinter den tierischen Albumcovern
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Anlass des Gesprächsthemas war die Albino-Schlange, die das Cover des kommenden Longplayers ziert. Da der darauf zu findene Songtitel „ecdysis“ den Häutungsprozess von Reptilien beschreibt, lag die Frage nahe, ob die Schlange eine Art symbolische Bedeutung für das Album hat. Cunninghams Antwort (via The PRP):
„Es könnte vieles sein, aber das ist die Definition von [dem Wort Ecdysis]. Natürlich ist da eine Schlange auf dem Cover. Ich stelle mir vor, dass sie irgendwie dazu passt. Aber es ist eher so… das Bild auf dem Album selbst war sehr einprägsam, einfach wie es sich vom einfarbigen Hintergrund und dem Grün abhebt.
Und dann die Schlange – wie die Eule auf ‚Diamond Eyes‘ – und die Flamingos auf ‚Gore‘… Das waren einfach für sich genommen schon sehr einprägsame Bilder. Sie mussten keine Bedeutung haben oder in irgendeiner Weise zusammenhängen. Ich denke, das hier hat vielleicht eine etwas stärkere Verbindung, offensichtlich zu ‚ecdysis‘.
Die Schlange war eines der ersten Bilder, die wir sahen, als wir das Artwork zusammenstellten, und wir dachten: ‚Das ist es.‘“
Auch die auffällig weiße Farbgebung vieler Deftones-Cover kam zur Sprache. Laut Cunningham steckt dahinter aber kein tiefer Sinn: „Es sind klare Bilder, die mit irgendeinem Hintergrund kontrastiert wurden. Ich glaube nicht, dass da viel mehr dahintersteckt. Oder vielleicht doch?“
Am 22. August 2025 erscheint mit „private music“ das mittlerweile zehnte Studioalbum der Band mit folgenden Tracks:
1. my mind is a mountain
2. locked club
3. ecdysis
4. infinite source
5. souvenir
6. cXz
7. i think about you all the time
8. milk of the madonna
9. cut hands
10. ~metal dream
11. departing the body
2026 auf Tour
Nächsten Februar präsentieren Deftones ihre neue Platte dann live in Europa. Die Deutschland-Termine lesen sich die folgt:
Foto: Jimmy Fontaine / Offizielles Pressebild


