
Coronavirus: Neue Richtlinie untersagt Moshpits und Crowdsurfing
Ein erster Entwurf der Richtlinie wurde veröffentlicht.
Unser Admin sorgt dafür, dass alles funktioniert. Manchmal funktioniert es nicht, dann ist zwar er schuld. Aber dann repariert er es und wir haben ihn alle wieder lieb.
Während wir uns noch immer mit den Auswirkungen des Coronavirus auseinandersetzen müssen und das vermutlich auch für eine ganze Weile noch so bleiben würden, überlegen erste Institutionen, wie man sicher wieder zu einem Konzert-„Alltag“ zurückkehren kann.
Insbesondere die Live- und Event-Branche hat unter den Auswirkungen der Pandemie zu leiden.
Bereits seit Mitte März steht nahezu auf der ganzen Welt das Live-Leben still. Nun überlegt man mancherorts, wie man möglichst sicher und stufenweise zu einem normalen Live-Verkehr zurückkehren kann.
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Die kanadische Non-Profit Organisation Event Safety Alliance brachte nun einen ersten Entwurf einer Richtlinie an die Öffentlichkeit.
Das 29 Seiten umfassende Werk des Zusammenschluss von Leuten, die aus der Musik- und Live-Branche kommen, hat darin schlechte, aber auch wenig überraschende Nachrichten für alle Moshpit-Fans und Crowdsurfer.
Wegen Coronavirus sollen Mosh Pits und Crowdsurfing auf Konzerten erstmal nicht möglich sein
Demnach seien diese beiden Aktivitäten und alles damit Verbundene ein absoluter Verstoß gegen das Social Distancing und zunächst nicht möglich. So heißt es:
„A few obvious changes will be necessary whenever GA [general admission] events do reopen. Patrons cannot all stand at the front of the stage like they are accustomed; moshing and crowd surfing are violations of social distancing per se and must be absolutely prohibited during this pandemic; even hallways and smoking areas where patrons congregate will have to be monitored to enforce health policies.“
An dieser Stelle wollen wir festhalten, dass diese Richtlinien noch keinesfalls gesetzmäßig sind und zunächst auch nicht klar ist, welche Staaten die Anforderungen adaptieren werden. Anschauen könnt ihr euch das 29-seitige Werk hier.
Dennoch liegt auf der Hand, dass auch auf Konzerten der Körperkontakt im Sinne des Mindestabstands erstmal unzulässig ist.
Dunkle Aussichten, die das Coronavirus Konzerfreunden beschert. In den Staaten soll diese Woche das erste Konzert seit dem Corona-Lockdown unter strengen Auflagen stattfinden.
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Im Zuge der Pandemie, die hierzulande zu einem Verbot von Großveranstaltungen bis mindestens Ende August führte, wurden nahezu alle Sommerfestivals abgesagt.
Auch Headliner-Touren werden verschoben oder gänzlich gecancelt.
Wir hoffen, wenigstens 2021 auf Konzerten wieder richtig durchstarten zu können. Und dann wird hoffentlicht gemosht, was das Zeug hält.
Beitragsfoto im Auftrag von MoreCore.de: Karoline Schaefer (Cat Eye Photography)


