Julia L. ist die zweite Julia im MoreCore-Bunde und ergänzt das Team gerne mit Rezensionen, News, Live-Berichten sowie kleineren und größeren Schreibarbeiten. Als Germanistin aus dem schönen Hessen ist sie ständig hin- und hergerissen zwischen “da ist ein grammatikalischer Fehler im Satz!” und “am liebste tät isch de ganze Tach nur hessisch babbele”. Tippt sie nicht gerade wie wild auf der Tastatur rum, um irgendetwas zu Papier zu bringen, findet man sie gerne mit ihrem Hund im Feld oder auf Shows und Konzerten im Rhein-Main-Gebiet. Für einige Bands fährt sie aber auch gerne mal nach NRW, Rheinland-Pfalz, Bayern oder Baden-Württemberg. Autofahren tut sie auch besonders gerne und hat dabei am liebsten gute Musik laufen. Leider will wegen der bei ihren Freunden verhassten “Schreimusik” kaum jemand mitfahren. Umso besser, denn dann hört niemand, wie schief sie mitsingt!
Ab und zu hat man die Chance, völlig unerwartet Stimmen in Musikstücken zu hören, die man leider (zumindest im Rahmen neuer Releases) länger nicht mehr gehört hat. So nun geschehen mit Chester Bennington (Linkin Park) auf einer bislang unveröffentlichten Demo eines Songs von Guns N‘ Roses-Gitarrist Slash.
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Was später zum Song „Doctor Alibi“ wurde, ein Feature mit dem (ebenfalls verstorbenen) Motörhead-Sängers Lemmy Kilmister, und auf auf dem Selftitled-Debütalbum (2010) von Slash erschien, wurde in der Rohfassung mit Bennington aufgenommen. Die Demo hört auf den Namen „Crazy“ und schaffte es jetzt ins Netz.
Demo von Slash (Guns N‘ Roses) und Chester Bennington (Linkin Park) aufgetaucht
In der Vergangenheit gab es bereits Snippets des Stücks zu hören, vollständig präsentierte die Demo jetzt allerdings erstmals Produzent Big Chris Flores im Appetite For Distortion Podcast. Neben Slash und Chester Bennington sind auf „Crazy“ noch dUG Pinnick von King’s X am Bass sowie Matt Star (Ace Frehley, Bang Tango etc.) am Schlagzeug zu hören.
Doch nun wollen wir euch nicht länger auf die Folger spannen – „Crazy“ sollte mit einem Klick auf den nachfolgenden Embed-Player direkt starten. Ansonsten spult ihr am besten bis 1 Stunde und 11 Minuten vor.
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Das Selftitled-Album von Slash stellt das bislang einzige vollständige Solo-Album des Gitarristen dar. Abseits seiner Releases mit Guns N‘ Roses ist er auch noch mit Slash featuring Myles Kennedy & The Conspirators (hier erschien das letzte Album 2022) und weiteren Projekten aktiv.
Chester Bennington verstarb 2017. Erst kurz vor seinem Tod brachte er mit Linkin Park die Platte „One More Light“ auf den Markt – der bislang letzte Longplayer der Band.
Bilder: Peter Detje (lostrealistphotography) (li) – Linkin Park / YouTube: „One More Light (Official Video)“ (re.)