Als Redakteurin bei MoreCore.de versorgt Laura ihre Leser:innen mit den heißesten News aus der alternativen Musikszene. Sie hat ein besonderes Faible für Deathcore, aber ihre Liebe zur Musik erstreckt sich über eine breite Palette von Genres. Seit neuestem versucht sich Laura am Schlagzeug – und geht dabei ihren Nachbar:innen gehörig auf den Keks. Immerhin geht es ab und zu auch etwas ruhiger zu, denn neben der Musik zählt Gaming zu ihren liebsten Freizeitbeschäftigungen. Von Baldur's Gate 3 kommt sie seit Monaten nicht los…
Am Freitag, den 28. Februar, kamen US-Präsident Donald Trump, Vize-Präsident JD Vance und der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj im Weißen Haus zu einem diplomatischen Gespräch über den Russland-Ukraine-Krieg zusammen. Doch die Verhandlungen scheiterten – Selenskyj verließ das Treffen vorzeitig. Der Vorfall sorgte weltweit für Entsetzen. Laut CNN habe ein amerikanischer Präsident seinen Beucher noch nie zuvor „verbal so angegriffen“.
Auch zahlreiche Musikerinnen und Musiker äußerten sich bereits zu dem Vorfall und sympatisierten mit dem ukrainischen Präsidenten – darunter Behemoth-Frontmann Nergal, der deutliche Kritik an den Geschehnissen äußerte.
Behemoth: Nergal kritisiert Trump und Vance
Via Instagram schrieb er:
„Die Trump–Selenskyj-Konferenz ist gerade zu Ende gegangen, und ich bin schockiert. Trump und JD Vance benahmen sich wie zwei klassenlose, unzivilisierte Rohlinge, die über Selenskyj hinweg redeten, ihn unterbrachen und ihn wie einen gewöhnlichen Bittsteller behandelten. Arrogant, herablassend und ohne jedes Maß an Diplomatie.
Solch rücksichtslose, egozentrische Inkompetenz von einem Mann, der sich für einen globalen Führer hält, ist selten. Dies war keine Verhandlung – es war eine erbärmliche Zurschaustellung von Aggression und Ignoranz.
Ukraine, du bist NICHT allein.
Slava Ukraini“
Instagram Post
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Am darauffolgenden Tag setzte Nergal noch einen drauf und veröffentlichte ein Bild, das Trump zeigt, wie er von Russlands Präsident Wladimir Putin an der Leine geführt wird. Dazu schrieb er:
„Ein einfaches Meme sagt oft mehr als ein ganzer Aufsatz. Gestern habe ich einen Beitrag geschrieben – ohne Schönfärberei, ohne Beschwichtigung. Ich stehe einfach zu meinen Worten mit einer unapologetischen Haltung – ob es euch gefällt oder nicht.
Denjenigen, die mir Unterstützung und Verständnis entgegengebracht haben, danke ich. Denjenigen, die vielleicht nicht meiner Meinung sind, aber die Musik trotzdem schätzen, danke ich noch mehr. Wir müssen nicht bei allem einer Meinung sein, und das ist auch gut so.
Abgesehen davon habe ich gestern einen erheblichen Rückgang der Followerzahlen festgestellt – etwa tausend Leute sind verschwunden. GROßARTIG! Geht weiter. Wenn meine Worte euren moralischen Kompass erschüttern oder euch Unbehagen bereiten, bestehe ich darauf, dass ihr mir nicht mehr folgt.
Die Welt ist voller Idioten, und meine Follower-Liste bildet da eindeutig keine Ausnahme.
Kein Mitleid mit Idioten.“
Instagram Post
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